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Am Freitag startete dann auch die erste Mannschaft in die DSOL, nachdem am Tag zuvor die zweite Mannschaft ein souveränes 3:1 gegen München geschafft hatte.
Zwar ging es nicht wie im Vorjahr gegen Deizisau, die Schachfreunde Berlin (ebenfalls Bundesligist) hatten mit einem Schnitt von 2301 aber auch eine starke Mannschaft aufgestellt.


Unter diesen Vorzeichen war schon absehbar, dass es schwierig werden würde… Und so kam es dann auch.


An Brett 1 spielte Ralf Dunsbach mit Weiß gegen den stärksten Berliner (IM Mikael Agopov, DWZ 2414). Zunächst sah es so aus, dass er am Königsflügel Angriff bekommen würde, jedoch war das eine Sackgasse und dann gingen der weißen Dame die Felder aus und konnte nur unter Materialverlust befreit werden. Ein überraschend schnelles Aus nach nur wenigen Minuten!

Erwin Kaliski an Brett 2 geriet mit Schwarz in der Französischen Verteidigung unter Druck als sein Gegner (DWZ 2310) einen Bauern für bessere Entwicklung opferte. Am Ende schlug der weiße Angriff durch, in der Diagrammstellung gewinnt Weiß nach dem Doppelopfer 24. Lxd5 exd5 25. Txd5+ Haus und Hof zurück!

Als nächstes endete die Partie von Ansgar Göbel. Gegen den deutlich stärkeren Gegner (DWZ 2221) spielte er gut mit, musste allerdings auch nach einem taktischen Schlag die Segel streichen. In der Diagrammstellung fand der Schwarzspieler den eleganten Gewinn 26. ... Dd4 , nachdem unter anderem der Springer aufgrund des hängenden Turms nicht genommen werden darf.

Public Viewing im Schachklub, während die 4 Kämpen jeweils zu Hause agierten, obwohl Berlin Heimspiel hatte. Ja, Schach hat sich verändert.

Schließlich lief noch die Partie von Jonas Lenz, aber auch hier war nach einigen ungenauen Zügen im Mittelspiel klar, dass nicht viel zu holen sein würde. Bei etwas knapper Bedenkzeit stellte sein Gegner im Endspiel jedoch noch eine Qualität ein, sodass es noch zu einem glücklichen Remis reichte.
Damit stand am Ende ein klares 0,5:3,5 zu Buche, keine Wiederholung der Vorjahresüberraschung also.

Die dritte Mannschaft spielt am kommenden Montag ihr Nachholspiel. Danach geht es am 14. Februar weiter gegen die zweite Mannschaft des Schachklub Zehlendorf, nach Prognose des Liga-Orakels womöglich auch mit einem besseren Ausgang. (J.L.)

Vor fast 5 Jahren starb Ryhor Isserman. Er war lange Zeit eine Stütze für die Bad Homburger Hessenliga-Mannschaft und ein gern gesehenes Mitglied im Schachklub.

Um ihm auf dem Jüdischen Friedhof in Frankfurt ein ehrendes Andenken zu bewahren gibt es jetzt einen Spendenaufruf von Hans Dieter Post zur Errichtung einer angemessenen Grabstelle.

Nähere Informationen zum Spendenaufruf finden sich auf dem Nekrolog der Schach-Chroniken (siehe auch Nekrolog allgemein).

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Die Meister stehen fest !

Am Freitag liefen drei (A-Gruppe) bzw. fünf (B-Gruppe) der jeweils sieben Endrundenpartien in der Vereinsmeisterschaft 2021.

Dank einer reifen Leistung als Schwarzer sicherte sich Matthias Schramm mit einem Remis gegen FM Ralf Dunsbach - etwas überraschend aber hoch verdient - den Titel in der A-Gruppe.

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Erst nur ein Team, in der letzten Saison dann 2 tolle Teams - und jetzt sind es deren drei Mannschaften bei der neuen Runde der Deutschen-Schach-Online-Liga.

Mit 16 Interessenten ist das kein gewagtes Unterfangen - und so wird durch die Setzranglisten jeder Mitspieler auch eine ausgewogene und passende Gegnerschaft bekommen!

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Die Deutsche Schach-Online-Liga (DSOL) wird am 31. Januar 2022 in die dritte Saison starten.

Als SK Bad Homburg würden wir gerne wieder teilnehmen. Nähere Details zur Ausschreibung und den Terminen findest Du hier: DSOL 3. Saision.

Gespielt wird in 4-er Mannschaften - der Meldeschluss ist am 18.01. - bei Interesse bitte das untenstehende Formular wählen oder eine Email senden. Die Teilnahme für den SK Bad Homburg ist nur für Vereinsmitglieder möglich. Ausserdem wird ein Chessbase Account benötigt (wobei noch 3-4 zeitlich befristete Accounts im Pool des Schachklubs verfügbar sind).

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