So führte der Weg für Behrang Sadeghi, Jonas Lenz, Austauschschüler Matteo, Sarvesh, Philipp, Noah und Neo vom Schachklub Bad Homburg ebenfalls dort hin.
Das ist übrigens eine Eule. Die aus dem Logo von Gernsheim.
Das traditionelle Jugendopen des SK Gernsheim wird immer über die Pfingstfeiertage ausgetragen und lockt immer viele Jugendliche an, auch aus Bad Homburg (schon seit 2009 - immer wieder).
In diesem Jahr nahm allerdings Till als einziger Kurstädter teil und ihm gelang ein schöner Erfolg.
Mit 4,5 Punkte aus 7 Partien der A-Gruppe, gelang ihm ein 11. Platz und der klare Sprung über 1800 DWZ.
Die durch die Weißenhaus-Turniere bekannt gewordene Auslosungs-Maschine war auch zu Gast in Karlsruhe.
Die zweite Auflage des Grenke-Chess-Classics in Karlsruhe: Ein Turnier, bei dem die Veranstalter keine Kosten und Mühen scheuen, so viele Schachspieler wie möglich in das Kongresszentrum Karlsruhe zu holen.
Insgesamt wurde die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr noch einmal gesteigert. Aber auch Bad Homburgs Schachspieler rüsteten auf und verdoppelten ihre Teilnehmerquote: Jetzt waren 3,3 Promille der Teilnehmer Kurstädter.
In diesem Jahr wurde das alles getoppt. Mit insgesamt 22 Teilnehmern war Bad Homburg zusammen mit dem Nachbarverein SV Oberursel sicherlich der einer der am stärksten vertretenen Vereine - und es waren auch diese beiden Vereine, die im Amateur-Segment der Turniere die meisten Erfolge holten und sich um die Team-Preise rangelten.
Schnellschachturniere für Mannschaften sind rar gesät. Umso schöner ist es, dass der Schachklub Bad Homburg alljährlich vom Schachverein Fechenheim zu seinem traditionellen Siegfried Weber Gedächtnisturnier eingeladen wird. Dieses Schnellschachturnier für 6er Mannschaften wird mit wenigen Ausnahmen seit 1959 jeden November veranstaltet.
Bad Homburg ist hier seit vielen Jahren vertreten. Eine erste Brettpreis-Erwähnung eines Bad Homburgers findet sich im Jahr 1979.
Der süße Wanderpokal - er ging an den Gastgeber und Erfinder des Turniers: Frankfurter TV 1860.
Vor der 5. und letzten Runde war für uns im Robby Cup noch alles drin. Die Mannschaft des FTV und die Mannschaft des TuS Makkabi lagen mit 5 Mannschaftspunkten in Front, wir mit 4 Mannschaftspunkten auf Schlagdistanz. Karben verbuchte 2 Mannschaftspunkte und konnte mit einem Sieg an uns vorbeiziehen. Bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich.
Die Karbener traten zu dritt an und mussten das 2. Brett frei lassen, so das Dieter einen kampflosen Sieg verbuchen konnte. Jürgen erreichte ein ausgeglichenes Turmendspiel und einigte sich mit seinem Gegner auf Remis. Jan setze seinen Gegner unter Druck, dem eine unangenehme Fesselung und unsichere Königsstellung Probleme bereiteten.
Mit einem wirklich grandiosen Turnier in Marburg hat Justus die Schallmauer von 2000 DWZ / Elo durchbrochen und so nebenbei einen Ratingpreis mitgenommen.
Damit ist er das sechste Bad Homburger Eigengewächs, dem diese Leistung in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten gelingt. Bisher waren dies Jochen Ellrich (2006, Mannschaftskämpfe), Jonas Lenz (2015, Wunsiedel), Marco Rolf (2016, Mannschaftskämpfe), Ramat Faqiry (2019, Mannschaftskämpfe), und Jan Gold (2024, Mannschaftskämpfe).
Mit einem Preisfonds, der dem des Rhein-Main-Opens entspricht, fand es allerdings doch sehr wenige Teilnehmer: Nur 63 Stück bewarben sich darum. Der Grund ist aus der Ferne natürlich erkennbar.