Jetzt ist auch die VII. Mannschaft des Schachklubs Bad Homburg in die Saison 2026/27 gestartet. Offiziell stand zwar bereits der 2. Spieltag der Kreisklasse auf dem Programm, für unsere Mannschaft war es jedoch die erste Partie der Saison. Das Spiel des 1. Spieltags wurde auf den 1. November verlegt.
Zum Auftakt ging es auswärts gegen SC Usingen-Eschbach II. Für Bad Homburg traten Sarah, Frank, Iurii und Marco an.
Zwei Siege, zwei Niederlagen
Der Mannschaftskampf entwickelte sich zu einer ausgeglichenen Angelegenheit. Sarah und Marco konnten ihre Partien gewinnen und jeweils einen vollen Punkt holen. Frank und Iurii mussten sich dagegen ihren Gegnern geschlagen geben.
Damit stand am Ende ein 2 : 2-Unentschieden auf dem Spielbericht.
Jeder Punkt zählt
Ein grundsolider Auftakt – und in dieser Saison durchaus wertvoll. Denn die Kreisklasse umfasst diesmal nur fünf Spieltage. Viel Zeit, einen verlorenen Punkt später wieder aufzuholen, bleibt da nicht. Ausrutscher werden schnell teuer, und jeder Mannschaftspunkt kann am Ende wichtig sein.
Mit dem ersten Punkt ist also ein Anfang gemacht. Jetzt stehen noch vier Spieltage an – und die versprechen, bei dieser kurzen Saison durchaus spannend zu werden.
Am 2. Spieltag der Kreisliga musste die VI. Mannschaft des Schachklubs Bad Homburg auswärts gegen Hungen II antreten. Für uns spielten Maksim, Aurelia, Victor, Mateo und Theodora.
0:1 schon vor dem Start!
Allerdings begann der Spieltag mit einem kleinen Schock: Aufgrund mehrerer Absagen musste Brett 1 leider unbesetzt bleiben. Damit stand es bereits 0:1 gegen uns, noch bevor überhaupt die erste Uhr gedrückt worden war. Ein denkbar schlechter Start – zumindest auf dem Papier.
Schnelle Aufholjagd
Doch lange ließ die unsere Antwort nicht auf sich warten. Bereits nach 35 Minuten gewann Victor seine Partie und glich den Rückstand aus. Und plötzlich war wieder alles ausgeglichen und offen.
An Brett 6 wurde es ebenfalls spannend, wenn auch nur für kurze Zeit. Theodora kam verspätet zur Partie, sodass sie zeitlich im Rückstand war. Doch dieser Rückstand war kein Problem: Es machte den Eindruck, als würde Theodoras Gegnerin gerade ihre erste Turnierpartie spielen. Gegen die Erfahrung unserer Spielerin, die unter anderem bereits an Europameisterschaften teilgenommen hat, war an diesem Tag jedenfalls kein Kraut gewachsen. Nach nur 20 Minuten war die Partie zugunsten von Theodora entschieden.
Ungefähr zur gleichen Zeit einigte sich Maksim mit seinem Gegner auf ein Remis. Damit war der Mannschaftssieg bereits in greifbarer Nähe.
4,5 : 1,5 nach nur zwei Stunden
Und dann ging es weiter wie am Schnürchen: Mateo und Aurelia gewannen ebenfalls ihre Partien. Nach gerade einmal zwei Stunden stand der ungefährdete Endstand von 4,5 : 1,5 für Bad Homburg fest.
Trotz des kampflosen Rückstands an Brett 1 hatte die Mannschaft damit erneut eindrucksvoll gezeigt, dass sie sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen lässt. Fünf Spieler am Brett, aber am Ende viereinhalb Punkte – eine starke Ausbeute!
Spitzenspiel gegen Griesheim
Nach dem 2. Spieltag steht Bad Homburg ganz oben in der Tabelle - aber nicht alleine. Brett- und Mannschaftspunkte sind identisch mit denen von Fortuna Dreieich I und SV Frankfurt-Griesheim II. Damit teilen sich die drei Mannschaften derzeit Platz 1.
Am 25. Oktober wartet nun mit Griesheim ein echtes Spitzenspiel! Diesmal brauchen wir wirklich alle an den Brettern. Wenn die VI. Mannschaft ihre Tabellenführung verteidigen und die Siegchance gegen Griesheim nutzen möchte, zählt jeder einzelne Spieler.
Die Burgruine Eppstein, in deren Nachbarschaft die SVG Eppstein ihre Heimspiele austrägt. Das Foto ist weniger imposant als die Ruine selbst.
Die große Frage vor dem Hessenliga-Match gegen die SVG Eppstein war, welche Legionäre die Burgstädter aufbieten würden und wer aus der Ersatzbank kommt. Es wurden vorne die beiden IMs Popovics und Berebora und insgesamt 3 Spieler aus der vorderen Ersatzbank - Eppstein machte ernst.
Bad Homburg wollte in Meldebesetzung antreten, aber nach einer kurzfristigen krankheitsbedingten Absage sprang Paul Lenhart ein - und er spielte die längste Partie!
Zum Auftakt der neuen Landesklasse-Saison gab es im Heimspiel gegen Bergwinkel ein 4:4. Unter dem Strich war es nach dem Spielverlauf wohl „leistungsgerecht“, wenn auch nicht ohne einen Aufreger am Ende.
Zuletzt veranstaltete der Schachklub sein Sommergrillfest als Saisonabschluss im Juli im Innenhof am Vereinshaus Gonzenheim. Aber die Bilder der Vorjahre zeigen es ja: Dort ist es eng und es gibt kaum "Auslauf" für die zahlreichen Jugendlichen und Kinder.
Das war in diesem Jahr anders. Der Schachklub buchte das Peter-Schall-Haus und musste natürlich dann auch die Termine nehmen, die bei diesem beliebten Wochenendziel verfügbar waren. So wurde es mehr ein Spätsommer-Saison-Anfangs-Fest.
Nachdem sich Behrang Sadeghi und Volker Novak schon vorher ins Pokal-Halbfinale gespielt hatten, taten es ihnen gestern 2 Jugendliche gleich.
Zum einen gewann nicht unerwartet Justus in einer Knebel-Partie gegen Jürgen Horz, auch wenn er - kritisch wie immer - die zwischenzeitlich möglichen besseren Züge erkannt und befürchtet hatte. Die Schluss-Stellung zeugte dann aber von seiner Überlegenheit.
In der Diagrammstellung ist noch kein Bauer geschlagen und Schwarz ist am Zug. Noch bevor Justus mit mit seiner weißen Dame ins Zentrum zurückkehren konnte, gab Schwarz - praktisch bewegungsunfähig und mit schwachen Bauern - auf.
Volle Hütte (sogar im Nebenraum lief noch eine Partie), denn gleichzeitig lief der Auftakt zur zweiten Runde der Vereinsmeisterschaft und zudem noch 2 Partien zur Senioren-Meisterschaft. Die beiden frischen Pokal-Halbfinalisten sitzen an der Wand.
Überraschender war da schon der Sieg von Helena, die zuletzt mit mehreren Erfolgen auf sich aufmerksam machte und die über Dieter Börsch siegreich blieb. Sie hatte ein Bauernopfer ihres Gegners angenommen, aber dann eben auch behalten und im Endspiel ihr Übergewicht verwertet.
Die öffentliche Auslosung des Halbfinales findet am nächsten Freitag, unmittelbar vor dem Blitzturnier, statt.
In der Teamwertung reichte es nur zu Platz 4, aber Bad Homburg stellte vor Oberursel (14) und Offenbach (11) mit 15 Teilnehmern die größte Teilnehmerschar bei der Stadtmeisterschaft in Karben.
Das mit 113 Teilnehmer große Turnier (ein Ü100!) gewann erneut IM Robert Baskin (SV Hofheim), knapp vor Samuel Weber (SV Oberursel). Bester Bad Homburger wurde Uli Wolf mit 5 Punkten vor Behrang Sadeghi auf Platz 24.
Besser hätte die neue Saison für die 6. Mannschaft des Schachklubs Bad Homburg kaum beginnen können: Im ersten Spiel der Kreisliga-Saison 2026/27 setzte sich die Mannschaft souverän mit 5 : 1 durch.
Dabei war die Aufstellung alles andere als selbstverständlich. Von den acht Stammspielern des Kaders kamen diesmal nur vier zum Einsatz. Maksim, Victor, Jan, Mathias, Matthias und Philipp bildeten die Mannschaft, wobei Mathias und Matthias als Ersatzspieler einsprangen.
Auch der Spieltermin war ungewöhnlich: Die Begegnung wurde um eine Woche verschoben. Grund dafür war die Mitteldeutsche Vereinsmeisterschaft, bei der viele unserer Jugendspieler im Einsatz waren und deshalb nicht gleichzeitig in der Kreisliga antreten konnten.
Erst Matt, dann Schlag auf Schlag
Den spektakulärsten Start erwischte Mathias: Nach gerade einmal zehn Minuten hatte er seinen Gegner bereits Schachmatt gesetzt. Viel schneller kann man einen Punkt für die Mannschaft kaum abliefern.
Danach ging es Schlag auf Schlag. Innerhalb von nur 90 Minuten gewannen auch Maksim, Philipp und Jan ihre Partien. Damit war der Mannschaftssieg praktisch schon unter Dach und Fach.
Victor musste nach rund zwei Stunden leider aufgeben. Doch einer hatte offenbar beschlossen, die Partie nicht einfach nur zu spielen, sondern gleich einen Schach-Marathon daraus zu machen: Matthias kämpfte unglaubliche 4,5 Stunden – ungefähr doppelt so lange wie die anderen Sieger – und belohnte sich und die Mannschaft am Ende ebenfalls mit einem vollen Punkt.
Alle anderen waren schon seit Stunden zu Hause. Nur Matthias und sein Gegner haben bis in die Abendstunden gespielt.
Damit stand schließlich ein deutlicher 5 : 1-Sieg fest. Ein Auftakt nach Maß!
Dieses Jahr bitte mit mehr Konstanz!
Ein kleiner Blick zurück sorgt allerdings für gemischte Gefühle: Auch in der vergangenen Saison gewann die 6. Mannschaft ihr erstes Spiel, damals mit 4 : 2(Erfolgreicher Start in die Kreisliga – Schachklub Bad Homburg). Danach lief die Saison allerdings nicht ganz so rund und endete mit einem eher enttäuschenden vorletzten Platz.
Dieses Jahr darf es also gerne etwas konstanter weitergehen. Der erste Schritt ist jedenfalls gemacht. 5 : 1 – und bitte genauso weitermachen!