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Auftaktrunde im Hessenpokal überstanden!

Losfee Behrang hatte uns für die erste Runde im Hessischen Viererpokal nach Roßdorf geschickt. Draußen brütete die Sonne bei 37°C, drinnen brüteten wir - bei gefühlt noch höheren Temperaturen. 

Dabei sah es erst danach aus, dass alles "nach Plan" läuft. Pedros Gegner hatte sich mehrere von Pedros Bauern einverleibt und daran verschluckt. Bereits nach etwa 75 Minuten fuhr Pedro in einer dynamisch vorgetragenen Angriffspartie den vollen Punkt ein. Doch das nächste Ergebnis sollte mehrere Stunden auf sich warten lassen.

Danke aber bisschen knapp dafür, dass wir alle 200 DWZ mehr haben...

Mannschaftsmitglied nach den Glückwünschen!

Behrang hatte am Spitzenbrett nach der Eröffnung leichten Vorteil erlangt, den er jedoch nicht verfestigen oder ausbauen konnte. Sein erfahrener Gegner konnte in ein ausgeglichenes Endspiel abwickeln, das dann nach langem Kampf zur Punkteteilung führte.

Tills Stellung sah nach der Eröffnungsphase vielversprechend aus. Doch plötzlich drehte der Wind (nur im übertragenen Sinne - ein oszillierender Ventilator spendete zwar etwas Abhilfe, doch das war kaum der Rede wert). Der Gegner konterte und stürzte sich mit beiden Türmen und Läufern auf Tills König. Till konnte sich nur mit Materialverlust befreien und musste nach langem Kampf die Segel streichen.

Ladja Roßdorf SK Bad Homburg  2:2 (4,5:5,5) 
Euler, Stephan  1968  Sadeghi, Behrang  2107  ½:½
Haraszti, Lazslo  2046  Wolf, Uli  2137  ½:½
Theobald, Fabian  1745  Miyake, Pedro  1906  0:1
Dietrich, Klaus  1475  Hasenpflug,Till  1879  1:0

Ich fand mich nach einem Fehler in der Eröffnung in einer strategisch unangenehmen Lage wieder und konnte meine Stellung nur sehr langsam verbessern. Das Turmendspiel war dann tatsächlich einer Stelle doch gewonnen (wenn auch nicht an der, die die Spieler und Kiebitze als entscheidend identifiziert hatten). So kam es nach viereinhalb Stunden zur gerechten Punkteteilung, die uns dank der Berliner Wertung (Sieg an Brett 3, Niederlage an Brett 4) das Weiterkommen sicherte.

Frei nach Per Mertesacker, weil sein legendäres Interview nach dem Achtelfinale der Fußball-WM 2014 gegen Algerien in vielerlei Hinsicht auch auf unseren Kampf passt: Ich leg mich erstmal drei Tage in die Eistonne!