{"id":6022,"date":"2014-10-04T21:36:20","date_gmt":"2014-10-04T21:36:20","guid":{"rendered":"20141004, aaropen.htm"},"modified":"2014-10-06T19:30:46","modified_gmt":"2014-10-06T19:30:46","slug":"Sieg beim Aar-Open","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/?p=6022","title":{"rendered":"Sieg beim Aar-Open"},"content":{"rendered":"<p>  Was gibt es sch\u00f6neres als einen schul- und studienfreien Feiertag f\u00fcr ein nettes kleines Schachturnier zu nutzen? Dachten sich zumindest Fenja, Philippe und Jonas, organisierten sich einen Fahrdienst und k\u00e4mpften um Ehre, Ruhm und sonstige Preise beim 8. Aar-Open vom <a href = \"http:\/\/www.niederneisen.de\/tus\/scripte\/news_engine\/index.php?showcat=jump&f=6\" target = \"_blank\"> TuS Niederneisen<\/a> in der N\u00e4he von Limburg.   <!--more-->  <\/p>\n<p>  Nachdem die morgendliche Anreise \u00fcber die Hochtaunusstra\u00dfe teils noch durch dichte Nebelfelder f\u00fchrte, passte sich das Wetter gl\u00fccklicherweise kurz nach der Ankunft in Niederneisen an die Stimmung der Spieler an, und so konnten die Pausen zwischen den 7 Runden bei sch\u00f6nstem Sonnenschein genossen werden.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/10\/2424_20141004, spielsaal.jpg\">  <br \/><em>  In diesem Jahr wurde erstmalig nicht in der \u00f6rtlichen Grundschule, sondern der dazugeh\u00f6rigen Sporthalle gespielt. Wie man auf dem Foto gut erkennen kann gab es dadurch komfortable Spielbedingungen von der U8 bis zum Betreuerturnier.  <\/em>  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/10\/2423_20141004, preise.jpg\">  <br \/><em>  Ins Auge fiel nat\u00fcrlich direkt das wieder einmal bestens gef\u00fcllte Preisbuffet, was neben Pokalen f\u00fcr die besten 3 jeder Gruppe, sowie den st\u00e4rksten Lokalmatadoren wieder hochwertige Sachpreise f\u00fcr alle Kinder beinhaltete.<\/em>  <\/p>\n<p>  Mit nur kurzer Verz\u00f6gerung startete um kurz nach halb elf die erste Runde, und es zeigte sich recht schnell der Vorteil wenn mehrere Vereinsmitglieder am Start sind. Irgend einer wird schon gewinnen und f\u00fcr den wird sich halt kollektiv gefreut. Umso mehr nat\u00fcrlich wenn die eigene Partie nicht so gl\u00fccklich gelaufen ist. Zum Start war das Jonas der seinen beiden j\u00fcngeren Vereinskameraden diese Form der Unterst\u00fctzung bot und standesgem\u00e4\u00df mit einem Sieg ins Turnier startete, w\u00e4hrend Fenja und Philippe sich erst ein wenig in das Turnier hinein finden mussten.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/10\/2520_20141004, fenja setzt matt.jpg\" align = \"right\">  In der zweiten Runde zogen die Youngster jedoch gleich. Eine besonders sch\u00f6ne Partie gelang dabei Fenja, nachdem ihr Gegner bereits im 5. Zug den 1. Bauern einstellte, ging Fenja mit ihren 3 bereits entwickelten Leichtfiguren auf die Jagd und r\u00e4umte so ziemlich alles beim Gegner vom Brett was irgendwo herumstand, nur 22 Z\u00fcge sp\u00e4ter hatte ihre Dame dann den Rest erledigt  und machte sich dann anschl. daran gemeinsam mit dem Turm eine t\u00f6dliche Treppe in Richtung Grundreihe zu bauen ohne auch nur im Traum daran zu denken noch unn\u00f6tig mehr eigene Figuren aus ihrer Ausgangsstellung ins Spiel zu bringen.  <\/p>\n<p>  Da auch Philippe seine Partie sicher gewinnen konnte, gingen die Blicke nun zu Jonas, der leider einem 1500er einen Triumph k\u00f6nnte und sich ein wenig \u00fcber diesen Punktverlust gr\u00e4mte, ging es doch schlie\u00dflich im Betreuerturnier um Geldpreise, denen ein Student nat\u00fcrlich generell nicht abgeneigt ist.  <\/p>\n<p>  W\u00e4hrend Jonas in den n\u00e4chsten Runden dann Punkt um Punkt holte, lief es bei Fenja und Philippe in gewohnter Achterbahnmanier, nach jedem Sieg kam ein schwerer Gegner in der Folgerunde und so setzte es auch noch den ein oder anderen Punktverlust. Vor der 5. Runde dann ein kleiner Schreck, die Fenja zugeloste Gegnerin war abgereist und so sollte sie trotz ihrer bereits 2 Punkte ein Freilos haben. Nach kurzer Intervention beim Turniergericht, dass Fenja lieber verliert als auszusetzen, wurde die ganze Runde kurzerhand neu ausgelost und Fenja durfte doch auch spielen, holte ihren 3. Punkt und zog mit Philippe gleich.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/10\/2521_20141004, jonas im vorteil.jpg\" align = \"left\">  Das Highlight der Runde war jedoch eindeutig Jonas: er durfte am Spitzenbrett gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter antreten und es entstand eine taktisch anspruchsvolle Partie. In der Diagrammstellung hatte Jonas mit Wei\u00df soeben seinen L\u00e4ufer auf <em>f1<\/em> zum Tausch angeboten.  <\/p>\n<p>  Sein Kommentar: \"Ich habe bereits einen Bauern mehr und dachte nun, dass Schwarz auf <em>f1<\/em> tauschen muss. Ich habe erst danach begonnen, andere Z\u00fcge wie <em>Lxc5<\/em> bzw. <em>Dxb6<\/em> zu rechnen. Allerdings klappen die Varianten gl\u00fccklicherweise alle f\u00fcr mich.\"  <\/p>\n<p>  Sein Gegner w\u00e4hlte zielsicher die aus Bad Homburger Sicht g\u00fcnstigste Variante und schlug mit der Dame auf <em>b6<\/em>. Woraufhin direkt eine Springergabel folgte: Wer findet diese?  <\/p>\n<p>  Richtig, auf <em>d7<\/em> f\u00e4llt der Springer ein, da der L\u00e4ufer gefesselt ist und nicht schlagen darf. Nach  <em>26. \u2026 Da7 27.Sxb8 Lxf1 28. Sd7 Lxh3<\/em> darf der Springer schon wieder gabeln, jetzt findet sie aber jeder, oder? Auf <em>f6<\/em> mit Schach ist anschlie\u00dfend der Turm auf <em>e8<\/em> weg.  <\/p>\n<p>  Nur 1 Zug sp\u00e4ter gab der bisherige Tabellenf\u00fchrer auf und Jonas war endg\u00fcltig zur\u00fcck im Titelkampf.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/10\/2422_20141004, lenz.jpg\">  <br \/><em>Jonas Lenz (links) in der Schlussrunde.<\/em>  <\/p>\n<p>  In der n\u00e4chsten Runde gab es mit Schwarz ein Remis und somit spielten in der Schlu\u00dfrunde noch 4 Spieler an den beiden Spitzenbrettern um den Sieg. Da Jonas mit Abstand die beste Zweitwertung (Buchholzzahl; dies ist die Summe der Punkte aller Gegner die man im Turnierverlauf hatte), sch\u00e4tzte er seine Chancen auch als ganz gut ein. Es entwickelte sich ein spannender Kampf mit dem Lokalmatador am 2. Brett, den Jonas in der Zeitnotphase souver\u00e4n f\u00fcr sich entscheiden konnte. Da am Spitzenbrett schon einige Zeit vorher das richtige Ergebnis zu verzeichnen war, gab es mal wieder einen Bad Homburger Turniersieg.  <\/p>\n<p>  <em>Herzlichen Gl\u00fcckwunsch, Jonas!<\/em>  <\/p>\n<p>  Fenja holte in der Schlu\u00dfrunde auch noch einen vollen Punkt und kam mit hervorragenden 4 Punkten auf einen starken 9. Platz bei 20 Teilnehmern in der U10 und einem <em>Blechdosenroboterbausatz<\/em> \u2013 wow, was f\u00fcr ein Wort. Bei Philippe reichten seine 3 Punkte auch zum 9. Platz in der Endtabelle und einem Adventure-Puzzle.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/10\/2425_20141004, urkunden.jpg\">  <br \/><em>Die Bad Homburger Sch\u00fcler und Studenten mit ihren Preisen und Urkunden.<\/em>  <\/p>\n<p>  Alle 3 waren auf der Heimfahrt so zufrieden mit ihrem Turnier, dass sie sich bereits w\u00e4hrend der Fahrt \u00fcber weitere Turnierpl\u00e4ne austauschten.  <\/p>\n<p>  Ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n gilt dem Turnierausrichter TuS Niederneisen der mit dem Aar-Open ein tolles Jugendturnier auf die Beine gestellt hat. Diesen Turniertermin sollte man in den n\u00e4chsten Jahren auf jeden Fall im Auge behalten. (J.G.)  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was gibt es sch\u00f6neres als einen schul- und studienfreien Feiertag f\u00fcr ein nettes kleines Schachturnier zu nutzen? Dachten sich zumindest Fenja, Philippe und Jonas, organisierten sich einen Fahrdienst und k\u00e4mpften um Ehre, Ruhm und sonstige Preise beim 8. 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