{"id":5970,"date":"2014-04-28T02:47:57","date_gmt":"2014-04-28T02:47:57","guid":{"rendered":"20140428, runde9c.htm"},"modified":"2014-04-28T22:42:21","modified_gmt":"2014-04-28T22:42:21","slug":"Bezirksliga: Standesgem\u00e4\u00dfer Abschluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/?p=5970","title":{"rendered":"Bezirksliga: Standesgem\u00e4\u00dfer Abschluss"},"content":{"rendered":"<p>  Die dritte Bad Homburger Mannschft durfte gestern den <a href = \"http:\/\/bezirk-frankfurt.schach-chroniken.net\/archiv\/20132014\/mk\/55bzl00.htm\" target = \"_blank\">letzten Mannschaftskampf  in der Bezirksliga<\/a> der laufenden Saison absolvieren. Die Kurst\u00e4dter hatten Heimrecht und empfingen den Gegner - SV Frankfurt Nord I - im Spiellokal in Gonzenheim.   <!--more-->  <\/p>\n<p>  Die gegnerische Mannschaft, immerhin einer der diesj\u00e4hrigen Titelanw\u00e4rter, erwies sich durchaus als anspruchsvoller herausfordernder Gegner. Die Frankfurter traten quasi in  Bestbesetzung an. Die Heimmannschaft hatte einige Ausf\u00e4lle zu verschmerzen. So wurde das tatkr\u00e4ftige Organisationsgeschick und die Flexibilit\u00e4t des Mannschaftsf\u00fchrers Rainer Berg einmal mehr auf die Probe gestellt.  <\/p>\n<p>  Beide Teams sind letztlich vollz\u00e4hlig angetreten um schlie\u00dflich gegen 14:10 Uhr gemeinsam die Figuren in Bewegung zu setzen.  <\/p>\n<p>  Nach knapp einer dreiviertel Stunde durchbrach die erste Hiobsbotschaft den allseits ruhigen, konzentrierten und geordneten Spielbetrieb.  Kurt Greifzu, heute am achten Brett der Homburger in Aktion, hat des K\u00f6nigs wichtigste Begleitung - der ehrenwerten Dame - zu wenig Beachtung geschenkt. Den Gegner hat\u2019s gefreut - er hat sie sich ohne zu fragen einfach entwendet - und die Partie war verloren.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/04\/2506_20140428, springergabel.jpg\" align = \"right\">  Wenig sp\u00e4ter verrechnete sich Mannschaftsf\u00fchrer Rainer Berg. So konnte sich der Gegner nach einer nicht vollst\u00e4ndig gegl\u00fcckten Kombination mit einer Springergabel auf <em>e7<\/em>, die den K\u00f6nig <em>g8<\/em>  in schach setzte, die Qualit\u00e4t durch Zugriff des verlassenen Turms auf <em>c8<\/em> sichern. Die Stellung war anschlie\u00dfend mit erheblichen Nachteilen behaftet, einige Bauern gingen noch verloren bevor die Partie dann aufgegeben wurde.  <\/p>\n<p>  Peter Sabel - der sonst in der vierten Mannschaft spielt - durfte heute das siebte Brett repr\u00e4sentieren. Dabei war die Er\u00f6ffnungsphase sehr positiv verlaufen mit klaren positionellen Vorteilen und einer sehr aktiven, dynamischen Angriffsstellung. Eine Ungenauigkeit zwang in der Folge zu einem Opfer. Im weiteren Verlauf schmolzen die Vorteile dahin und auch diese Partie ging verloren.  <\/p>\n<p>  Ebenso verst\u00e4rkte heute das Spitzenbrett der vierten Mannschaft - Olaf Winter - am sechsten Brett die dritte Mannschaft. Der mit seinen soliden Ergebnissen gl\u00e4nzende \"Fels in der Brandung\" war auch der erste Erfolgsbringer. Mit seiner wie gewohnt souver\u00e4nen und kontinuierlichen Spielweise sichert er das erste Remis.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/04\/2334_20140428, wintermeyer.jpg\">  <br \/><em>Pascal Wintermeyer kam studienbedingt leider nicht mehr so oft zum Einsatz. F\u00fcr 1&frac12; aus 2 reichte es dennoch!<\/em>  <\/p>\n<p>  Pascal Wintermeyer tat es ihm am f\u00fcnften Brett gleich. Das Gl\u00fcck des t\u00fcchtigen war heute nicht auf seiner Seite. In einer insgesamt gut gespielten Partie hat er das Endspiel nicht mehr ma\u00dfgeblich zu seinen Gunsten entscheiden k\u00f6nnen. Die anschlie\u00dfenden Analysen haben gezeigt ein Sieg w\u00e4re m\u00f6glich gewesen.  <\/p>\n<p>  Am zweiten Brett hatte Gunter Wulf einen schweren Stand gehabt. Der Gegner dominierte die Partie, sicherte sich die Qualit\u00e4t und gewann letztlich.  <\/p>\n<p>  Bei Wolfgang Hettler am vierten Brett keimte kurz vor der Zeitkontrolle nochmals Hoffnung auf, als er seinem Kontrahenten in hoher Zeitnot Remis anbot. Der spielte jedoch weiter, rettet seine Gewinnstellung \u00fcber den 40. Zug hinweg. Noch bevor er die Qualit\u00e4t verlor zog Hettler die Konsequenz und gab auf.  Damit haben wir einen Zwischenstand von 1:6, der Mannschaftskampf ist verloren, alle Partien sind gespielt - bis auf das Spitzenbrett mit Paul Lenhart.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/04\/2333_20140428, lenhart.jpg\">  <br \/><em>Paul Lenhart rang seinen Gegner nach knapp 6 Stunden nieder. Im Hintergrund die im Bericht erw\u00e4hnte Menschentraube aus dem  <a href = \"http:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de?p=3898\">Abstiegsduell der Landesklasse<\/a>, das Bad Homburg knapp f\u00fcr sich entschied.<\/em>  <\/p>\n<p>  Er kannte nat\u00fcrlich den Ernst der Lage und war nicht besonders begeistert davon. Bad Homburg braucht mindestens einen Sieg - res\u00fcmierte der 1. Vorsitzende des Bad Homburger Schachklubs - und zu Not m\u00fcsse er diesen eben selbst erzielen. Sein Gegner, immerhin der nominell st\u00e4rkste Spieler von Frankfurt Nord I, qu\u00e4lte sich ebenso unbeirrt weiter - obwohl der Mannschaftssieg doch eigentlich schon perfekt war. Die Stellung k\u00f6nnte man als kompliziert mit durchaus Chancen auf beiden Seiten grob charakterisieren.  <\/p>\n<p>  Aus einer etwas entfernt stehenden Menschentraube erw\u00e4chst pl\u00f6tzlich eine unverkennbare Ger\u00e4uchswelle. Was war passiert? Die zweite Mannschaft, die parallel im gleichen Spiellokal angetreten ist, hat das letzte Spiel verloren aber den Mannschaftskampf insgesamt gewonnen - und Paul Lenhart k\u00e4mpfte weiter ...  <\/p>\n<p>  \"Darf ich die Partie noch zu Ende spielen?\" raunt es aus dem Munde von Pau Lenhart in Richtung eines lauter gewordenen Stimmenwirrwars.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/04\/2505_20140428, renner-lenhart.jpg\" align = \"right\">  <\/p>\n<p>  Ein Blick auf das Brett zeigt uns, Lenhart hat geopfert (<em>58. ... Txe4+ 59. fxe4 c2!<\/em>). Er hat jetzt einen Turm weniger, daf\u00fcr aber zwei starke Freibauern. Es ist kurz vor 20:00 Uhr, die meisten haben das Spiellokal nunmehr l\u00e4ngst verlassen, die ersten Uhren, Figurens\u00e4tze und Bretter werden vorsichtig fast lautlos zusammenger\u00e4umt. Lenhart sucht die Entscheidung.  <\/p>\n<p>  Die Digitaluhren zeigen nur noch wenige Minuten Restspieldauer an. Die Sekunden laufen, laufen und laufen ... Paul Lenhart hat noch rund sieben Minuten - sein Gegner etwa die H\u00e4lfte davon.  Dann kam die Erl\u00f6sung, die Umwandlung des vorger\u00fcckten Freibauers auf der 2. Reihe l\u00e4\u00dft sich nicht mehr verhindern, der Gegner sah es ein und gab auf.  <\/p>\n<p>  Paul Lenhart hat mit dieser au\u00dfergew\u00f6hnlichen Partie, einem H\u00f6chstma\u00df an Ausdauer, Geduld und Engagement einen triumphalen Schlu\u00dfpunkt in dieser Saison gesetzt. Dieser vorbildlich erk\u00e4mpfte Ehrenpunkt ergibt f\u00fcr die Homburger ein beachtliches Gesamtergebnis von 2:6 zugunsten der klaren Favoriten aus Frankfurt. Die dritte Mannschaft verabschiedet sich erfolgreich mit einem sicheren Klassenerhalt aus dieser Spielzeit. (P.S.)  <\/p>\n<p>  <b>Die Einzelergebnisse:<\/b>  <\/p>\n<table border cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" bgcolor = \"#FFFFFF\">\n<tr>\n<th colspan = \"2\"><b>SK Bad Homburg III<\/th>\n<th colspan = \"2\"><b>SV Frankfurt Nord<\/th>\n<th align = \"center\">                                  <b>2,0 - 6,0<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width = 150 bgcolor = \"#D0D0D0\">Paul Lenhart<\/td>\n<td width = 40 bgcolor = \"#D0D0D0\">&nbsp;1875&nbsp;<\/td>\n<td width = 150 bgcolor = \"#FFFFFF\">Thomas Renner<\/td>\n<td width = 40 bgcolor = \"#FFFFFF\">&nbsp;1920&nbsp;<\/td>\n<td align = \"center\">                    1 - 0 <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width = 150 bgcolor = \"#FFFFFF\">G\u00fcnter Wulf<\/td>\n<td width = 40 bgcolor = \"#FFFFFF\">&nbsp;1598&nbsp;<\/td>\n<td width = 150 bgcolor = \"#D0D0D0\">Volker Dreis<\/td>\n<td width = 40 bgcolor = \"#D0D0D0\">&nbsp;1863&nbsp;<\/td>\n<td align = \"center\">                    0 - 1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width = 150 bgcolor = \"#D0D0D0\">Rainer Berg<\/td>\n<td width = 40 bgcolor = \"#D0D0D0\">&nbsp;1453&nbsp;<\/td>\n<td width = 150 bgcolor = \"#FFFFFF\">Siegfried Bork<\/td>\n<td width = 40 bgcolor = \"#FFFFFF\">&nbsp;1846&nbsp;<\/td>\n<td align = \"center\">                    0 - 1 <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width = 150 bgcolor = \"#FFFFFF\">Wolfgang Hettler<\/td>\n<td width = 40 bgcolor = \"#FFFFFF\">&nbsp;1830&nbsp;<\/td>\n<td width = 150 bgcolor = \"#D0D0D0\">Reiner Liebske<\/td>\n<td width = 40 bgcolor = \"#D0D0D0\">&nbsp;1680&nbsp;<\/td>\n<td align = \"center\">                    0 - 1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width = 150 bgcolor = \"#D0D0D0\">Pascal Wintermeyer<\/td>\n<td width = 40 bgcolor = \"#D0D0D0\">&nbsp;1687&nbsp;<\/td>\n<td width = 150 bgcolor = \"#FFFFFF\">Bernd Klostermeyer<\/td>\n<td width = 40 bgcolor = \"#FFFFFF\">&nbsp;1682&nbsp;<\/td>\n<td align = \"center\">                    &frac12; - &frac12; <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width = 150 bgcolor = \"#FFFFFF\">Olaf Winter<\/td>\n<td width = 40 bgcolor = \"#FFFFFF\">&nbsp;1605&nbsp;<\/td>\n<td width = 150 bgcolor = \"#D0D0D0\">Wilhelm Ranke<\/td>\n<td width = 40 bgcolor = \"#D0D0D0\">&nbsp;1681&nbsp;<\/td>\n<td align = \"center\">                    &frac12; - &frac12;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width = 150 bgcolor = \"#D0D0D0\">Peter Sabel<\/td>\n<td width = 40 bgcolor = \"#D0D0D0\">&nbsp;1470&nbsp;<\/td>\n<td width = 150 bgcolor = \"#FFFFFF\">Erwin Liebske<\/td>\n<td width = 40 bgcolor = \"#FFFFFF\">&nbsp;1693&nbsp;<\/td>\n<td align = \"center\">                    0 - 1 <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width = 150 bgcolor = \"#FFFFFF\">Kurt Greifzu<\/td>\n<td width = 40 bgcolor = \"#FFFFFF\">&nbsp;1476&nbsp;<\/td>\n<td width = 150 bgcolor = \"#D0D0D0\">Rainer Merten<\/td>\n<td width = 40 bgcolor = \"#D0D0D0\">&nbsp;1697&nbsp;<\/td>\n<td align = \"center\">                    0 - 1<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die dritte Bad Homburger Mannschft durfte gestern den letzten Mannschaftskampf in der Bezirksliga der laufenden Saison absolvieren. 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