{"id":5930,"date":"2014-04-12T04:24:15","date_gmt":"2014-04-12T04:24:15","guid":{"rendered":"20140408, shaakkifoorumi.htm"},"modified":"2014-07-08T17:16:50","modified_gmt":"2014-07-08T17:16:50","slug":"Jetzt auf Deutsch: Finnland gr\u00fc\u00dft das RMO","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/?p=5930","title":{"rendered":"Jetzt auf Deutsch: Finnland gr\u00fc\u00dft das RMO"},"content":{"rendered":"<p>  <em>  Vor ca. 10 Wochen entstand durch Niki Paajala ein Bericht \u00fcber das <a href = \"http:\/\/www.rhein-main-open.de\/2013.php\" target = \"_blank\">Rhein-Main-Open 2013<\/a>  in einem Finnischen Blog (<a href = \"http:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de?p=5931\">siehe hier<\/a> oder <a href = \"http:\/\/shakkiliitto.net\/foorumi\/viewtopic.php?f=13&t=1023\" target = \"_blank\">das Original<\/a>).   <!--more-->  <\/p>\n<p>  Der Schachklub  Bad Homburg bedankt sich herzlich bei Kim Schulte, einem geb\u00fcrtigem Finnen, der diesen Schach-Reise-Bericht jetzt (sinngem\u00e4\u00df) auf Deutsch \u00fcbersetzt hat.  <\/em>  <\/p>\n<p>  <\/p>\n<hr>\n<p><h4>XVI Rhein-Main-Open 29.5.-2.6.2013<\/h4>\n<p>  Ich war im Sommer in Deutschland, um Schach zu spielen. Eigentlich wollte ich einen Bericht dar\u00fcber in \"Suomen Shakki\" schreiben,  aber das Schreiben hat sich lange verz\u00f6gert. Deshalb entschied ich mich, den Bericht hier ohne Termindruck zu verfassen. Ganz fertig ist er immer noch nicht, aber es wird schon werden.  <\/p>\n<p><h5>Teil 1<\/h5>\n<p>  Aus Termingr\u00fcnden konnte ich meine Hollandreise (6\/2012) nicht wiederholen, wollte aber im Ausland Schach spielen.  Aus dem FIDE-Kalender habe ich ein geeignetes Turnier im Monatswechsel Mai-Juni mit dem Bad Homburger Rhein-Main-Open gefunden.  Die anderen Kumpels konnten nicht mitkommen, aber die Reise sah relativ klar aus, und so habe ich mich allein auf die Fahrt getraut.  <\/p>\n<p>  Bad Homburg ist eine Stadt mit etwas \u00fcber 50.000 Einwohnern und bekannt f\u00fcr seine Mineralwasser, seine B\u00e4der und seine Spielbank. Ich konnte relativ g\u00fcnstig mit der  Lufthansa nach Frankfurt fliegen und von dort aus ging es in gut 30 Minuten und mit einmal Umsteigen per S-Bahn zum Zielort.  Ein Taxi h\u00e4tte sicher ca. 50 \u20ac gekostet, die Bahn wollte lediglich 4 \u20ac.  <\/p>\n<p>  Vom Bahnhof, der gerade umgebaut wurde, waren es ca. zwei Kilometer bis zum Hotel und von da nochmal so viel bis zum Spiellokal. Ich h\u00e4tte auch mit einem Bus fahren k\u00f6nnen, aber ich wollte lieber zu Fu\u00df die Stadt und die Umgebung etwas kennen lernen. Das Wetter war nicht ganz so gut wie in Maastricht im vergangenen Jahr, aber wenigstens trocken.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/04\/2306_20140408, flieger.jpg\">  <br \/><em>Trotz eines \"eigenen\" Fliegers habe ich mich entschieden, mit dem gemeinen Volk zu reisen.<\/em>  <\/p>\n<p>  Das Rhein-Main-Open wurde zum 16. Mal veranstaltet. Das erste Turnier wurde in Wiesbaden gespielt, die n\u00e4chsten f\u00fcnf Turniere in Frankfurt und Bad Homburg war zum 10. Mal der Gastgeber. Gespielt wurden Rundenturniere in zwei Gruppen nach Schweizer System, wobei Gruppe A offen war und B limitiert bis Elo 2000.  Mein Startrang in der A-Gruppe war 82. von 132, womit keine gro\u00dfe Beute zu erwarten war. Den Spitzenplatz hatte Vladimir Epishin mit einem Wertungsvorsprung von \u00fcber 100 Punkten. Vladimir Epishin ist unter anderem bekannt als ein ehemaliger Adjutant von Ex-Weltmeister Anatoly Karpov.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/04\/2305_20140408, epishin.jpg\">  <br \/><em>Das Brett von Gro\u00dfmeister Vladimir Epishin - aber alle Bretter waren mit Namensschildern ausgestattet.<\/em>  <\/p>\n<p>  Nach ihm kamen zwei Internationale Meister und Altgro\u00dfmeister Vlastimil Hort, der in der Er\u00f6ffnungsrunde gegen den zweiten finnischen Teilnehmer  Torvald Perman spielte.  <\/p>\n<p>  Die Spielzeit war wie bekannt 90 Minuten f\u00fcr 40 Z\u00fcge, danach weitere 30 Minuten f\u00fcr den Rest der Partie, jeweils mit 30 Sekunden Inkrement je Zug. Die erste Runde war am Mittwochabend. Am Donnerstag gab es 2 Spiele, am Freitag eines, am Samstag zwei und das letzte am Sonntag. Zus\u00e4tzlich gab es am Freitag Vormittags ein kostenpflichtiges Grossmeistersimultan mit Hort. Es haben 23 Spieler teilgenommen, zwei mit Remis und einer siegte.  <\/p>\n<p>  Das offizielle Turnierhotel ist das Parkhotel, wo auch ich urspr\u00fcnglich ein Zimmer reserviert hatte.  Als ich jedoch gemerkt habe, dass die Internet-Nutzung dort 15 \u20ac pro Tag kostet, habe ich ins Hotel Haus Daheim umgebucht. Haus Daheim liegt in etwa in der gleichen Entfernung vom Spielort, ist kleiner und g\u00fcnstiger, macht aber auch einen etwas ungepflegteren Eindruck. Einmal konnte ich die T\u00fcr meines Zimmers nicht \u00f6ffnen, zum Gl\u00fcck war ich diesmal drau\u00dfen und nicht drinnen wie einmal im WC beim Limburg Open. Der zur Hilfe gerufene Wirt konnte jedoch das Schloss \u00f6ffnen und so kam ich zu meinem Gep\u00e4ck und konnte Richtung  Spielort gehen. In der Zwischenzeit wurde das Schloss repariert und hat danach tadellos funktioniert.  <\/p>\n<p>  Das Spiellokal, das B\u00fcrgerhaus Kirdorf, hat seine Funktion prima erf\u00fcllt. Im Saal gab es ausreichend Luft, der Platz war es in der Tiefe ausreichend und in der Breite gut. In der N\u00e4he der Au\u00dfent\u00fcren war es zwar etwas laut, aber es hat nicht weiter gest\u00f6rt. Die Spitzentische waren an der ruhigeren Fensterfront, aber besonders in den sp\u00e4teren Runden sammelten sich dort auch viele Zuschauer.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/04\/2309_20140408, saal.jpg\">  <br \/><em>So sah es im Turniersaal aus.<\/em>  <\/p>\n<p>  Die Anzahl der Teilnehmer war von vornherein auf 224 begrenzt. Alle Bretter hatten Holzfiguren und eine DGT XL-Uhr.  Live-Bretter gab es nicht. Zwischenst\u00e4nde und Paarungen sind rechtzeitig auf das schwarze Brett au\u00dferhalb des Saales ausgeh\u00e4ngt worden. Partieformulare wurden zum Tisch gebracht,  die Originale verblieben beim Veranstalter, die Kopien konnte man behalten. Es gab eine kleine Kaffee-Bar vor Ort, weswegen es verboten war, eigene Getr\u00e4nke mit zu bringen, wobei ich nicht wei\u00df, ob das Verbot aktiv kontrolliert wurde. Handys, Tablets etc. mussten auch in den G\u00e4ngen ausgeschaltet bleiben, weil der Veranstalter jegliche Diskussionen und Nachfragen vermeiden wollte. Das Turnier war schon einige Wochen vor Spielbeginn ausgebucht, so dass Teilnehmer f\u00fcr 2014 sich rechtzeitig anmelden sollten. Allerdings liegt der Termin f\u00fcr Finnen etwas ung\u00fcnstig, da er in diesem Jahr in der Mittsommerwoche stattfindet. Infos gibt es auf der Website.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/04\/2308_20140408, niki-roland.jpg\">  <br \/><em>Ein Foto aus meiner Partie gegen Roland Schmid.<\/em>  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/04\/2498_20140408, niki-roland.jpg\" align = \"right\">  In der ersten Runde spielte ich gegen Roland Schmid, 2241. Er hat etwas unkonzentriert angefangen, wodurch ich einen Bauern um den 20. Zug gewonnen habe. Sp\u00e4ter war der Sieg quasi auf dem Brett, aber durch   Reisem\u00fcdigkeit oder was anderes konnte ich den relativ einfachen Fortgang nicht richtig berechnen.   <\/p>\n<p>   Die letzten Z\u00fcge waren <em>35. Dxe7 Te8<\/em> und was m\u00fcsste man jetzt als <em>36.<\/em> finden?  <\/p>\n<p>  Tja, zum Gl\u00fcck habe ich nicht wie im vergangenen Jahr mit zwei Niederlagen begonnen. Zum gr\u00f6\u00dften Teil kamen die Teilnehmer aus Deutschland, aber es gab auch ein paar Norweger, Spanier und Russen. Meine eigenen Gegner waren alle aus Deutschland. In der zweiten Runde konnte ich relativ einfach ein Remis mit einem Minus-Bauern in einem Turm-Endspiel gegen einen etwas \u00e4lteren Herren mit 2180 halten. In der dritten Runde war mein Gegner ein 16-J\u00e4hriger mit 1958, gegen den ich wie \u00fcblich die Zugreihenfolge vertauscht habe und bald nach einem Qualit\u00e4tsopfer verlor. Seither hat mein Gegner seine Wertung um 80 Punkte erh\u00f6ht, was meinen Verdacht auf Unterbewertung best\u00e4tigt hat.  <\/p>\n<p>  Da am Freitag wegen des Simultans nur eine Runde gespielt wurde, wollte ich am Donnerstag einkaufen und mich der Touristik widmen. Alle Gesch\u00e4fte waren aber wegen Fronleichnams geschlossen, h\u00e4tte man auch wissen k\u00f6nnen, aber.... Auch in 2014 scheint das Turnier \u00fcber einen Feiertag zu gehen, dies als Hinweis f\u00fcr eventuelle Interessenten. Da auch mein Netflix wegen der finnischen IP-Adresse nicht funktioniert hat, habe ich meinen Abend mit Schachaufgaben verbracht.  <\/p>\n<p>  Nach drei Runden hatte ich einen Punkt. Der n\u00e4chste Gegner war ein Junior mit einer niedrigeren Wertung, so dass ein Sieg mit Schwarz angebracht war, um mein Turnier nicht komplett zu versauen. Perman verlor gegen Hort und nach einer weiteren Niederlage gewann er, womit auch er 1 aus 3 hatte.  <\/p>\n<p><h5>Teil 2<\/h5>\n<p>  Am Freitag habe ich dann meine Touristikrunde gemacht mit Einkaufen und Schreiben von Ansichtskarten. Mit den vielen B\u00e4dern und anderen Pflegeeinrichtungen dient die Stadt eher den Bed\u00fcrfnissen von etwas \u00e4lterem Publikum. Zumindest am Wochenende konnte ich kaum Jugendliche sehen, die einzige gr\u00f6\u00dfere Gruppe war am Bahnhof am Sonntag als ich abgereist bin.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/04\/2304_20140408, bahnhof.jpg\">  <br \/><em>Der Bahnhof - verpackt!<\/em>  <\/p>\n<p>  In der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone gab es so viele Restaurants, Cafes und Einkaufsm\u00f6glichkeiten, dass es nicht n\u00f6tig war, sich weit vom Hotel zu entfernen. Am Freitag gab es auch noch eine Verkaufstheke von EuroChess.de, die ich mir angeschaut habe, aber trotz der etwas g\u00fcnstigeren Preise verglichen mit Finnland wollte ich nichts kaufen.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/04\/2310_20140408, suppenbar.jpg\">  <br \/><em>Das Restaurant mit dem pfiffigen Namen habe ich nicht ausprobiert.<\/em>  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/04\/2499_20140408, niki2.jpg\" align = \"right\">  Ich habe dann schlecht gespielt und war am Rande einer Niederlage, bis mein Gegner mir einen kleinen taktischen Kniff erlaubt hat, womit ein Remis gerechtfertigt gewesen w\u00e4re. Er ist jedoch regelrecht eingebrochen und hat seinen anf\u00e4nglichen Vorteil bis hin zum Verlust verspielt.  <\/p>\n<p>  Der letzte Zug war das Schlagen des Bauern mit <em>Sd3xc5<\/em>, aber z.B. <em>exd5<\/em> h\u00e4tte mich sehr wahrscheinlich zur Aufgabe gezwungen.  <\/p>\n<p>  Das Spielen gegen Junioren, die sich noch weiter entwickeln, wird oft nicht wirklich belohnt wenn deren Wertung noch dem tats\u00e4chlichen K\u00f6nnen zu sehr nach hinkt. Auf der anderen Seite haben diese oft noch ein Defizit bei der Routine in \u00fcberraschenden Situationen, so dass man ab und an auch etwas  geschenkt bekommt. Wir spielten beide zum Schluss unkonzentriert, aber der Punkt war nicht wirklich in Gefahr. Mein Zwischenresultat war demnach 2 aus 4. Epishin war nach 4 Runden der einzige mit Maximalpunktzahl, gefolgt von 9 weiteren Spielern mit einem halben Punkt R\u00fcckstand.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/04\/2307_20140408, handyverboten.jpg\" align = \"left\">  Am Samstag habe ich beim Fr\u00fchst\u00fcck schlie\u00dflich gemerkt, dass mindestens ein anderer Turnierteilnehmer im selben Hotel wohnte. Der war Anfang 60 und hatte etwas \u00fcber 2000; er hatte sein zweites Spiel wegen des Klingelns seines Handys direkt zum Spielbeginn verloren. Es war nat\u00fcrlich ein Versehen, aber es wurde keine Ausrede akzeptiert und seine Partie als verloren gewertet. Deutsche P\u00fcnktlichkeit und Effizienz herrschten w\u00e4hrend des gesamten Turniers mit der Ausnahme des Spielbeginns, der wegen EDV-Problemen sich um 20 Minuten verz\u00f6gerte. Es gab keine weiteren St\u00f6rungen und alle verlie\u00dfen den Saal nach dem Spiel z\u00fcgig in Cafes oder Analyser\u00e4ume.  <\/p>\n<p>  Laut FIDE hatte mein Gegner vom Samstag Morgen einige Jahre seit 2005 pausiert, aber der 2075er  Spieler war trotzdem auf Zack. Ich war schon die ganze Zeit auf der Verliererstrasse, habe falsch gerechnet und dachte sogar, von meinem d6-Vorsto\u00df profitieren zu k\u00f6nnen. Ich war jedoch praktisch Matt. 2 aus 5 und der einzige Sieg durch Unkonzentriertheit des Gegners, ich habe auch bessere Turniere gespielt...  <\/p>\n<p>  Der 1899er Abendspielgegner Storch hat eine zu seinem Namen passende Bird-Er\u00f6ffnung gew\u00e4hlt. Er wirkte etwas nerv\u00f6s und bot mehrmals ein Remis an. Ich hatte zwei Bauern mehr, aber meine Gesamtstellung war nachteilig. Da ich jedoch keine direkte Gefahr erkennen konnte, wollte ich weiterspielen. Nach einem Feuerwerk hatte ich einen Springer und 3 Bauern, mein Gegner einen Springer und 2 Bauern. Das Spiel endete dann relativ z\u00fcgig mit einem Remis. Der Grund zur Nervosit\u00e4t meines Gegners wurde mir nach dem Spiel klar. Bayern M\u00fcnchen und VfB Stuttgart spielten im DFB-Pokalfinale. Unser Spiel war jedoch so kompliziert, dass wir noch etwas analysieren wollten, wonach mein Gegner sich in der Bar die 2. Halbzeit ansehen wollte. Ich habe vergessen, ihn zu fragen, f\u00fcr welchen der Vereine er war. Auf dem Heimweg habe ich aus einem Fenster einer Wirtschaft sehen k\u00f6nnen, wie die Bayern das 3-0 erzielten. Im Hotel habe ich dann einen Sender mit dem Spiel gesucht und habe dann fast unmittelbar ein Tor der Stuttgarter beobachten d\u00fcrfen. Sie haben auch noch ein zweites erzielt, aber trotz einer Vielzahl guter Gelegenheiten den Ausgleich nicht geschafft.  <\/p>\n<p>  Epishin musste sich mit jeweils einem Remis in der 5. und 6. Runde gegen IMs begn\u00fcgen. Vor der Schlussrunde lag ein junger FM J-C Schr\u00f6der in F\u00fchrung, der in der ersten Runde gegen einen unter 2000 ein Remis gespielt hatte und danach 5 Siege in Folge erzielte. Er spielte gegen Epishin. 5 Punkte hatten eine ca. 20j\u00e4hrige IM Anastasia Savina, ein Dauerspieler Torbj\u00f8rn Ringdal Hansen aus Norwegen, FM Karabalis aus Deutschland und die eigentliche \u00dcberraschung Schupp (2073), der w\u00e4hrend des Turniers zwei Punkte mehr holte, als es seiner Wertung entsprochen h\u00e4tte.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2014\/04\/2500_20140408, niki3.jpg\" align = \"right\">  Perman hatte 2,5 aus 3 und sein letzter Gegner war ein 2136er aus Mazedonien. Mein Gegner war ein 1825er und mein Punktesaldo lediglich 2,5 aus 6, so dass ich Siegeszwang hatte. Ich hatte 2 aus 3 mit Schwarz aber nur 0,5 aus 3 mit Wei\u00df. F\u00fcr das letzte Spiel bekam ich Wei\u00df. Die Er\u00f6ffnung war sonderbar: <em>1.e4 c5 2.Sc3 a6 3.g3 b6<\/em>. Man kann sagen, dass im Mittelspiel mein Springer Vorteile gegen den L\u00e4ufer des Gegners hatte.  <\/p>\n<p>  Zum Schluss opferte mein Gegner einen Bauern bei dem Versuch, in meine Position einzudringen, aber ich konnte es abwehren und gewann die entscheidende Qualit\u00e4t. Also erzielte ich schlie\u00dflich 50%, jedoch nicht aufgrund \u00fcberzeugender Leistungen. Meine Wertung verbesserte sich um ein paar Punkte, da ich in der Endabrechnung den 73. Platz erzielte. An Elopunkten gewann ich 4. Perman hat sein letztes Spiel verloren und war 75.  <\/p>\n<p>  Die Spitzenpaarungen der A-Gruppe waren Karabalis-Hansen und Schupp-Savina. Im beiden Begegnungen war Schwarz erfolgreich. Da Schr\u00f6der gegen Epishin ein Remis holte, hat er den Sieg mit Savina und Hansen geteilt. Hansen wurde Sieger durch die bessere Zweit- bzw. Drittwertung (Punktsumme und Buchholz). Der Sieger in der B-Gruppe wurde S\u00f6ren Ke\u00dfler mit 6 Punkten, den 2. Platz haben sich 5 Spieler mit 5,5 Punkten geteilt.  <\/p>\n<p>  In der B-Gruppe haben viele Kinder und Jugendliche gespielt. Frauen und M\u00e4dchen gab es dort 12, in der A-Gruppe lediglich 3. Zus\u00e4tzlich zu den Rating-Preisen haben jeweils die drei besten Junioren, Senioren und Viererteams Geldpreise bekommen. Ich konnte nicht mehr an der Preisverleihungszeremonie teilnehmen, da mein R\u00fcckflug bereits am fr\u00fchen Abend ging. Ich wurde wieder in der Sicherheitskontrolle manuell gefilzt, obwohl ich sogar meinen G\u00fcrtel abgelegt hatte. Vielleicht sind die Sicherheitsger\u00e4te in Frankfurt sch\u00e4rfer eingestellt als in Helsinki. Beim zollfreien Einkauf wurde der Blick durch langbeinige Spielerinnen einer litauischen Damenbasketballmannschaft vers\u00fc\u00dft. Der R\u00fcckflug war problemlos und ich habe auch meinen Anschluss in Helsinki noch gerade so erwischt.  <\/p>\n<p>  Falls euch nichts ausmacht, an Mittsommer Schach zu spielen, kann ich das Turnier w\u00e4rmstens empfehlen. Wegen der geringen Anzahl der Titeltr\u00e4ger kann man keine IM- oder GM-Norm erzielen, aber ansonsten gibt es gen\u00fcgend starke Gegner. Auch ohne Deutschkenntnisse kommt man gut zurecht, alle Offiziellen haben auch Englisch gesprochen. Auch alle Anwohner die ich angesprochen habe konnten Englisch, die j\u00fcngeren meist besser und die \u00e4lteren etwas schlechter, aber es war nie ein Problem.      <\/p>\n<p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor ca. 10 Wochen entstand durch Niki Paajala ein Bericht \u00fcber das Rhein-Main-Open 2013 in einem Finnischen Blog (siehe hier oder das Original).<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[],"class_list":{"0":"post-5930","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-rhein-main-open","7":"h-entry","8":"hentry","9":"h-as-article"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5930","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5930"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5930\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5930"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5930"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5930"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}