{"id":5419,"date":"2011-06-29T07:57:08","date_gmt":"2011-06-29T07:57:08","guid":{"rendered":"20110629, RMO.htm"},"modified":"2011-07-02T08:01:34","modified_gmt":"2011-07-02T08:01:34","slug":"Das Rhein-Main-Open im R\u00fcckspiegel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/?p=5419","title":{"rendered":"Das Rhein-Main-Open im R\u00fcckspiegel"},"content":{"rendered":"<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2011\/06\/1404_20110629, space.jpg\" align = \"right\">  Der Stress ist vorbei!   <!--more-->  <\/p>\n<p>  Das ist nach 5 anstrengenden Tagen Schach vom Feinsten das aufdringlichste Gef\u00fchl der Organisatoren. Dabei war es \u00fcber alles gerechnet  nat\u00fcrlich ein sch\u00f6nes Turnier und - gemessen an den zu erbringenden Leistungen - auch \u00f6konomisch organisiert.  <\/p>\n<p>  Inzwischen sind die meisten Nacharbeiten - Aufr\u00e4umen, Presseberichte, Elo-Auswertung, Statistiken, Kasse, usw. - erledigt. Man vergi\u00dft auch die  kleineren Dinge, die bei jedem Turnier dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung schief gehen. \u00dcbrig bleibt ein guter Gesamteindruck, bei den Organisatoren und - wie man so liest und h\u00f6rt - auch bei den Spielern.  <\/p>\n<p>  Zeit f\u00fcr eine kurze Zusammenfassung aus organisatorischer Sicht:  <\/p>\n<p>  Das <a href = \"http:\/\/www.rhein-main-open.de\/2011.php\" target = \"_blank\">XIV. Rhein-Main-Open<\/a> war mit  267 Teilnehmern in 2 Gruppen das gr\u00f6\u00dfte bisher. Es spielt damit sicher in der Liga der besten und gr\u00f6\u00dften Turniere  Hessens mit.  <\/p>\n<p>  Dies \u00e4u\u00dferte sich auch in der Anwesenheit der Prominenz. Zum Einen fand der frisch gew\u00e4hlte Pr\u00e4sident  des Deutschen Schachbundes, Herbert Bastian, nach einem Hinweis von Hans-Walter Schmitt den Weg nach Bad Homburg und er\u00f6ffnete die 6. Runde. Zum Anderen wurden  Er\u00f6ffnung und Siegerehrung durch die Stadt Bad Homburg, Stadtrat Dieter Kraft und Oberb\u00fcrgermeister Michael Korwisi, begleitet.  Vlastimil Hort, der urspr\u00fcnglich sogar teilnehmen wollte, kam am Donnerstag extra auf einen Abstecher in die Kurstadt, um dem Treiben zuzusehen und sich  f\u00fcr seine Absage zu entschuldigen.  <\/p>\n<p>  Auch der Turnierverlauf lie\u00df wenig zu w\u00fcnschen \u00fcbrig: Keine Kurzremisen am Schluss. Erst mit den letzten Z\u00fcgen der letzten Partie  entschied sich der Sieger im A-Turnier: Fide-Meister Matthias Dann konnte ein halbes Dutzend h\u00f6her eingesch\u00e4tzte Meister  hinter sich lassen und das Turnier verdient mit 6 Punkten aus 7 Partien gewinnen. Bestimmt war es auch  f\u00fcr die Sieger des B-Opens - Tim Schmitz holte den ersten Preis - ein ungewohntes Gef\u00fchl, mal ganz vorne mit zu spielen.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2011\/06\/1403_20110629, kernteam.jpg\">  <br \/><em>Das Kernteam der Organisation(vlnr): Otto Reimer, Frank M\u00fcller, Peter Bittner, Holger Bergmann, Oberb\u00fcrgermeister Michael Korwisi, Walter Schmidt, Paul Lenhart, Wolfgang Hettler und Dirk Schneider.  <br \/>Das Turnier w\u00e4re nicht m\u00f6glich gewesen ohne die hier nicht fotografierten Helferinnen und Helfer - auch aus dem Teilnehmerkreis! Man kann leider keine Namen nennen, ohne dabei doch jemanden zu vergessen.  <br \/>Vielen Dank an alle! (Foto: Hans-Dieter Post)  <\/em>  <\/p>\n<p>  Das Rhein-Main-Open ist vor allem ein Turnier f\u00fcr Amateure, wobei nat\u00fcrlich Spitzenk\u00f6nner nicht fehlen d\u00fcrfen. Dies nutzten auch 19 Spieler aus dem heimischen Schachklub -  ein Effekt, den man als Turnierausrichter nicht untersch\u00e4tzen sollte.  Die zweitst\u00e4rkste Gruppe kam vom SC Bad Nauheim mit 14 Spielern, eine Gruppe von 5 Schweden geh\u00f6rte ebenfalls zu den auff\u00e4lligeren Mannschaften.  Das erstmals eingef\u00fchrte Kombi-Ticket mit dem  <a href = \"http:\/\/schachgesellschaft-griesheim.de\/\" target = \"_blank\">Karl-Mala-Gedenkturnier<\/a> lockte \u00fcber 60 Spieler zu beiden Turnieren.  <\/p>\n<p>  Man muss festhalten, dass die Rhein-Main-Open damit ihre Grenzen erreicht haben. Zun\u00e4chst einmal gibt es in der Stadt keinen ansprechenden und gr\u00f6\u00dferen Turniersaal mehr. Hinzu kommt, dass mit den derzeitigen Orga-Strukturen kaum mehr  zu schaffen ist. Dies umso mehr, als die beiden Gruppen eine sp\u00fcrbare Erh\u00f6hung der Arbeitslast bewirkten.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2011\/06\/1405_20110629, spieler.jpg\">  <br \/><em>267 Spieler freuen sich auf den Start zur ersten Runde (Foto: Hans-Dieter Post).<\/em>  <\/p>\n<p>  Und es gilt f\u00fcr k\u00fcnftige Auflagen des Rhein-Main-Opens (wie auch anderer Turniere mit hoher Teilnehmerzahl und Publikumsverkehr) noch ein Problem zu l\u00f6sen. In Teilen litt n\u00e4mlich  die Stimmung der Teilnehmer unter Verdachtsmomenten f\u00fcr betr\u00fcgerisches Verhalten.  <\/p>\n<p>  Wahrscheinlich hat keiner der Spieler wirklich  unzul\u00e4ssige Hilfsmittel benutzt. Aber obwohl nat\u00fcrlich fast nie schwer wiegende Indizien oder gar Beweise vorliegen, geben die schon immer \u00fcblichen kurzen Wortwechsel zwischen Spielern einerseits und Freunden, Betreuern oder Trainern  andererseits Anlass zu gegenteiligen Bef\u00fcrchtungen.  Dies hat sich in den letzten 5 Jahren vor allem deswegen ge\u00e4ndert, weil inzwischen kleine elektronische Helfer ruckzuck die Wahrheit \u00fcber einen Zug oder eine Stellung herausfinden k\u00f6nnen.  <\/p>\n<p>  Hier sind alle gefragt: Man ben\u00f6tigt bessere organisatorische Regeln, das inzwischen obligatorische \"Handy piept - Verlust\" ist im Amateurbereich nicht wirklich f\u00f6rderlich. Aber auch  gem\u00e4\u00dfigteres Verhalten aller Spieler und deren Trainer. F\u00fcr ein Open wie diesem ist es jedenfalls keine L\u00f6sung, einfach alle Zuschauer und Betreuer auszuschlie\u00dfen und absolutes Fl\u00fcsterverbot im Saal durchzusetzen.  <\/p>\n<p>  Wie auch immer, es wird sich in den n\u00e4chsten Jahren eine anerkannte L\u00f6sung f\u00fcr dieses gr\u00f6\u00dfer werdende Problem herauskristallisieren.  In jedem Fall freut sich der Schachklub - nach einer Ruhepause - auf das XV. Rhein-Main-Open. Es beginnt am 6. Juni 2012 und die Ausschreibung wird im Herbst online sein.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Stress ist vorbei!<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[],"class_list":["post-5419","post","type-post","status-publish","format-standard","category-rhein-main-open","h-entry","hentry","h-as-article"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5419","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5419"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5419\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5419"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5419"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5419"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}