{"id":4033,"date":"2009-05-24T19:38:26","date_gmt":"2009-05-24T19:38:26","guid":{"rendered":"20090524, simultan.htm"},"modified":"2010-11-03T19:40:48","modified_gmt":"2010-11-03T19:40:48","slug":"Ryhor Isserman - Schachklub Bad Homburg 9:2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/?p=4033","title":{"rendered":"Ryhor Isserman &#8211; Schachklub Bad Homburg 9:2"},"content":{"rendered":"<p>  Anders als <a href = \"http:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de?p=4977\">angek\u00fcndigt<\/a> traten nur 11 Spieler  aus dem Schachklub Bad Homburg gegen Ryhor Isserman im Simultan an. Wolfram Schneider sprang   kurzfristig f\u00fcr einen verletzten Spieler ein und st\u00e4rkte so die Gegnerschaft noch.   Das Bad Homburger  Spitzenbrett w\u00fcnschte sich auch 11x Wei\u00df, um die Partien besser in seinem Sinn gestalten   zu k\u00f6nnen.    <!--more-->  <\/p>\n<p>  Aber der Rest blieb wie angek\u00fcndigt - und es wurde ein \u00fcber dreist\u00fcndiges, vor allem f\u00fcr Isserman anstrengendes Event.   Am Ende spielte auch die Bedenkzeit eine gro\u00dfe Rolle - es wurde ziemlich hektisch, denn Ryhor hatte f\u00fcr einige   Gewinnstellungen nur noch sehr wenig Zeit.   <\/p>\n<p>  Die Einzelergebnisse in der Reihenfolge der Entscheidung:   <\/p>\n<table border bgcolor = \"#FFFFFF\">\n<tr>\n<td rowspan = 11>Ryhor Isserman&nbsp;<\/td>\n<td rowspan = 11>&nbsp;9&nbsp;<\/td>\n<td>Ramat Faqiry<\/td>\n<td>&nbsp;0&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Hellmuth Lebermann &nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;&frac12;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Otto Reimer &nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;0&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kay Latta &nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;0&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Wolfram Schneider &nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;&frac12;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Wilfrid Vogel &nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;&frac12;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Adrian Cipca &nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;0&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Herbert Farsch &nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;0&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Oliver Annen &nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;&frac12;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Frank Hoffmann &nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;0&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Marco Rolf &nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;0&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>  Nachstehend der Bericht von Paul Lenhart (Fotos: Wilfrid Vogel).  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/05\/593_20090524, start.jpg\">  <br \/>  <em>Start frei! Die ersten Z\u00fcge.<\/em>  <\/p>\n<p>  Nach einer guten Stunde Spielzeit stand Ryhor Isserman nur am Brett von Wilfrid Vogel  schlechter, und hatte bei Oliver Annen starken Angriff f\u00fcr die Qualit\u00e4t.   Lediglich Wolfram Schneider hatte eine ausgeglichen Stellung. Alle   anderen mu\u00dften der \u00fcberlegenen Er\u00f6ffnungsbehandlung Ryhors   hinterherlaufen.   <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/05\/587_20090524, alle.jpg\">  <br \/>  <em>Die andere Seite - der Meister spielt gerade links.<\/em>  <\/p>\n<p>  Eine halbe Stunde sp\u00e4ter hatte sich Vogels Vorteil ins   Gegenteil verwandelt und Ramat Faqiry, Adrian Cipca und Otto Reimer standen   schon hoffnungslos. Bei Faqirys Partie verlor der Meister aber   viel Zeit beim Versuch, die Partie knallend (mit 1 bis 2 Turmopfern)   zu beenden - entschlo\u00df sich dann zu einem stillen Zug, was   aber auf keine Gegenliebe stie\u00df: Faqiry beendete die Partie   seinerseits mit einem (unbeabsichtigten) Turmopfer umgehend   zum ersten Erfolg f\u00fcr Isserman.   <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/05\/588_20090524, faqiry.jpg\">  <br \/>  <em>Bei einigen Partien, hier bei Ramat Faqiry, investierte Isserman auch mehr Zeit.<\/em>  <\/p>\n<p>  Der erste Teilerfolg war Hellmuth Lebermann verg\u00f6nnt, der im Endspiel   seinen Springer gegen gen\u00fcgend Bauern opfern konnte, um   eine drohende Niederlage abzuwenden. Unmittelbar danach   gab Reimer auf, nachdem neben der geringeren Figurenzahl   sich auch noch unsittlich seiner Grundreihe n\u00e4hernde gegnerische   Bauern nachteilig bemerkbar machten.   <\/p>\n<p>  Mit dem glatten Sieg gegen Kay Latta und dem Remis gegen Wolfram Schneider   (der geringe Vorteil Issermans war in der verbleibenden Zeit wohl   nicht zu realisieren) waren 2&frac12; Stunden vorbei und an drei Brettern   (Cipca, Annen, Farsch) wurde die Zeit f\u00fcr das Bad Homburger Spitzenbrett knapp.   Da machte er auch den einzigen groben Schnitzer, gab Vogel   das vorher entwendete Material reum\u00fctig, aber mit einem L\u00e4cheln   auf den Lippen zur\u00fcck und willigte in das dann unvermeidliche Remis   ein.   <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/05\/592_20090524, schneider.jpg\">  <br \/>  <em>F\u00fcr Wolfram Schneider setzte er sich auch mal hin. <\/em>  <\/p>\n<p>  Kurz vor der dritten Stunde war dann Cipcas Stellung endg\u00fcltig geknackt und   das Augenmerk konnte sich auf die restlichen vier Partien konzentrieren:   bei Herbert Farsch war trotz knapper Zeit der Sieg nicht mehr schwer, aber bei   Annen war der Vorteil nicht so deutlich, um ihn in der restlichen Zeit   zum ganzen Punkt zu verwandeln - das 4. und letzte Remis war die Folge.   <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/05\/589_20090524, hoffmann.jpg\">  <br \/>  <em>Da lacht er noch: Frank Hoffmann samt Fanclub.<\/em>  <\/p>\n<p>  Erst jetzt, nach 3 Stunden und 10 Minuten (also nur zehn Minuten vor   dem endg\u00fcltigen Zeitlimit) bekamen die bis dahin fast ausgeglichen   spielenden Marco Rolf und Frank Hoffmann die geballte Kraft ihres Gegners zu   sp\u00fcren. Sie hatten selbst viel Zeit verbraucht und waren somit etwas   in den Windschatten des von Brett zu Brett hetzenden Isserman   geraten. Leichte Vorteile wurden jetzt schnell gravierend und beide   mu\u00dften wenige Minuten sp\u00e4ter ihre Partien aufgeben.   <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/05\/591_20090524, rolf.jpg\">  <br \/>  <em>Eine der letzten Partien: Marco Rolf mit Minusbauer bei wenigen Minuten Restbedenkzeit.<\/em>  <\/p>\n<p>  Damit war eine beeindruckende konditionelle und geistige Leistung   gelungen: gegen den \"zweiten Anzug\" des Schachklubs konnte   Ryhor Isserman beim 100-Minuten-Uhrenhandicap ohne Verlust   ein 9:2 einfahren, was ihm einen verdienten Applaus und die Bewunderung   der Teilnehmer und Kiebitze eintrug. Auch er schien zufrieden, vor allem   als er dann endlich die lang ersehnte Zigarette anstecken konnte.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/05\/590_20090524, isserman.jpg\">  <br \/>  <em>Ein erleichterter und zufriedener Ryhor Isserman nach seinem 9:2 Sieg.<\/em>  <\/p>\n<p>  Herzlichen Dank an Ryhor Isserman, dass er diesen Spa\u00df gerne mitgemacht, ja initiiert hat!  <\/p>\n<p>  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anders als angek\u00fcndigt traten nur 11 Spieler aus dem Schachklub Bad Homburg gegen Ryhor Isserman im Simultan an. Wolfram Schneider sprang kurzfristig f\u00fcr einen verletzten Spieler ein und st\u00e4rkte so die Gegnerschaft noch. 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