{"id":3981,"date":"2016-10-04T20:09:28","date_gmt":"2016-10-04T20:09:28","guid":{"rendered":"20161004, youthClassics.htm"},"modified":"2016-10-08T07:48:23","modified_gmt":"2016-10-08T07:48:23","slug":"Youth-Classics in Bad Soden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/?p=3981","title":{"rendered":"Youth-Classics in Bad Soden"},"content":{"rendered":"<p>    So <a href = \"http:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de?p=4075\">wie der September aufh\u00f6rte<\/a>, ging der Oktober schon wieder los.   Vom 30. September bis zum 3. Oktober fanden in Bad Soden die diesj\u00e4hrigen <a href = \"http:\/\/yc.chess-open.net\/2016\/yc_x_00.htm\" target = \"_blank\">Youth Classics<\/a> statt.    <!--more-->  <\/p>\n<p>  In 3 parallel durchgef\u00fchrten Turnieren, Kids Open (U10), Youth Open (U14) und Junior Open (U18),   waren 9 Partien mit langer Bedenkzeit und DWZ-Auswertung zu absolvieren. Die hochwertigen Preise lockten gute Spieler aus mehreren Landesverb\u00e4nden nach Bad Soden.   <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2016\/10\/3292_20161004, preise.jpg\">  <br \/><em>Preise und Pokale... <\/em>  <\/p>\n<p>  So hatten alle 3 Turniere \u00fcberdurchschnittlich starke Teilnehmerfelder auszuweisen und es war von vorneherein klar das es eine Herausforderung werden w\u00fcrde,  den Startranglistenplatz auch in der Endtabelle behaupten zu k\u00f6nnen. Unser Verein war auch diesmal wieder mit 4 Teilnehmer(inne)n am Start.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2016\/10\/3288_20161004, gruppenfoto.jpg\">  <br \/><em>... auf die auch Nicolas, Carolin, Fenja und Rafael (vlnr) scharf waren.<\/em>  <\/p>\n<p><p>  In der U18 k\u00e4mpfte Carolin des \u00f6fteren an den Spitzenbrettern gegen die st\u00e4rksten Gegner ihrer Gruppe.   Besonderes Zuschauerinteresse zog die 6. Runde auf sich. Sie spielte am   1. Brett gegen einen um 300 DWZ Punkte favorisierten Gegner die mit Abstand l\u00e4ngste Partie der Runde und hielt die Partie lange   ausgeglichen.   <\/p>\n<p>  Erst in Zeitnot als sie von Zug zu Zug vom 30-Sekunden-Bonus lebte und sich im fortgeschrittenen Endpiel befand,   konnte ihr Gegner sie langsam \u00fcberspielen.   <\/p>\n<p>  Wie dies bei den gro\u00dfen Turnieren so \u00fcblich ist, bildete sich dabei rasch eine gr\u00f6\u00dfere Zuschauertraube um die beiden Kontrahenten. In der Endabrechnung kam Carolin auf 5   Punkte und belegte genau auch ihren Ranglistenplatz 6.  <\/p>\n<p>  In der U14 spielten Fenja, Nicolas und Raphael mit. F\u00fcr die beiden Jungs war es nach ihrem Start bei den \"erwachsenen\"   Hessenmeisterschaften im Mai das erste Jugendturnier \u00fcberhaupt. Doch sie machten von Anfang an klar, dass sie   nicht gedachten sich vor ihren turniererfahrenen Gegnern zu verstecken.   <\/p>\n<p>  In der 1. Runde kommt es ja traditionell zu Paarungen mit recht klar verteilten Rollen und so mussten sich auch beide gegen regelrechte DWZ-Schwergewichte behaupten.   Wenn sich auch viele Favoriten recht schnell durchsetzen konnten, so leisteten unsere Jungs lange erbitterten Widerstand und zu bereits deutlich fortgeschrittener Stunde   stellten sie noch die H\u00e4lfte aller laufenden Partien, leider wurde letztlich keiner von Ihnen mit etwas Z\u00e4hlbarem belohnt.   <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2016\/10\/3290_20161004, langerKampf.jpg\">  <br \/><em>Nach knapp 2 Stunden Spielzeit haben die meisten Favoriten schon Feierabend, nur noch 4   Underdogs leisten Gegenwehr, darunter Nicolas und Rafael.<\/em>  <\/p>\n<p>  Aber das \u00e4nderte sich im Turnierverlauf nat\u00fcrlich noch.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2016\/10\/3291_20161004, nicolas.jpg\">  <br \/><em>Nicolas am Brett.<\/em>  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2016\/10\/3484_20161004, nicolas.jpg\" align = \"right\">  In der 4. Runde wartete Nicolas in der Er\u00f6ffnung geduldig ab bis sein Gegner in der Diagrammstellung    endlich <em>8. ... d6<\/em> gezogen hatte,   bevor er mit <em>Sd5<\/em>   zum letztlich spielentscheidenden Angriff ansetzte.   <\/p>\n<p>  Nur wenige Z\u00fcge sp\u00e4ter   wollte sein Gegner mittels <em>Dd7<\/em> seine Dame entfesseln, doch nach <em>12. Lxf6 gxf6<\/em> und <em>13. Sxf6+<\/em>   nebst Damengewinn war die Partie im Prinzip schon entschieden. Auch wenn der Gegner sich noch   15 Z\u00fcge lang zeigen lie\u00df, dass Nicolas auch in der Lage ist des Gegners K\u00f6nig zu erlegen.   <\/p>\n<p>  Nachdem er sich in der Schlussrunde das Leben mit einem unn\u00f6tigen Qualit\u00e4tsverlust zu Beginn des Mittelspiels erst selber schwer machte, konnte er mit seiner \u00fcberlegenen Endspielf\u00fchrung doch   noch einen vers\u00f6hnlichen Sieg einfahren. Insgesamt kam Nicolas somit auf 3&frac12; Punkte und konnte sich \u00fcber den 33. Platz freuen.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2016\/10\/3293_20161004, rafael.jpg\">  <br \/><em>Rafael am Brett.<\/em>  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2016\/10\/3485_20161004, rafael-nicolas.jpg\" align = \"left\">  Vermutlich bin ich noch nicht alt genug um dies wirklich bezeugen zu k\u00f6nnen, aber dennoch wage ich die Behauptung das wir in der 5. Runde vielleicht   erstmalig in der Geschichte unseres Schachklubs ein Bruderduell in einer Turnierpartie auszuspielen hatten.   <\/p>\n<p>  Dabei nutzte Raphael den Anzugsvorteil mit   Wei\u00df aus um im Mittelspiel die Initiative zu \u00fcbernehmen und konnte in der Diagrammstellung von einem kleinen Fehler seines Bruders   profitieren, der unscheinbare Bauernzug <em>h6<\/em>, f\u00fchrte nat\u00fcrlich unmittelbar zum L\u00e4ufereinschlag <em>16. Lxh6<\/em>.  <\/p>\n<p>  In der Folge erh\u00f6hte Raphael kontinuierlich den Druck gegen den schwarzen K\u00f6nig der letztlich zum sicheren Sieg f\u00fchrte.   <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2016\/10\/3286_20161004, bruederDuell.jpg\">  <br \/><em>Br\u00fcderduell in Bad Soden: Rafael(r.) gegen Nicolas.<\/em>  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2016\/10\/3486_20161004, rafael.jpg\" align = \"right\">  Wie schwierig es ist die richtigen praktischen Entscheidungen zum Ende einer langen Turnierpartie zu treffen, durfte Raphael in der 4. Runde lernen.   <\/p>\n<p>  In der Diagrammstellung hatte Raphael das Bauernwettlauf bereits gewonnen und hatte eine Dame mehr.   <\/p>\n<p>  Doch nun traf er leider die   strategische Fehlentscheidung mit seinem K\u00f6nig erst noch den Freibauern auf <em>b5<\/em> einsammeln,   doch dieses Man\u00f6ver war so langsam, das der Gegner sich auch noch eine Dame holen konnte und die Partie letztlich Remis durch Dauerschach endete.   <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2016\/10\/3305_20161040, analyse.jpg\">  <br \/><em>In der anschlie\u00dfenden Partieanalyse erkannte Rafael, dass er in besagter Diagrammstellung wohl sehr viel einfacher mit <\/em>Kf3<em> und baldigem Matt h\u00e4tte fortsetzen k\u00f6nnen. <\/em>  <\/p>\n<p>  Nachdem auch er in der abschlie\u00dfenden 9. Runde gewinnen konnte, kam auch er auf 3&frac12; Punkte und konnte sich \u00fcber den 31. Platz freuen.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2016\/10\/3287_20161004, fenja.jpg\">  <br \/><em>Fenja holte 4&frac12; Punkte.<\/em>  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2016\/10\/3483_20161004, fenja.jpg\" align = \"left\">  Fenja spielte ihre pers\u00f6nliche Glanzpartie in der 7. Runde. Wieder einmal ging es gegen einen schier \u00fcberm\u00e4chtigen Gegner der \u00fcber 300   DWZ-Punkte mehr in die Waagschale zu werfen hatte. Doch sie hatte Wei\u00df, konnte die Stellung aus der Er\u00f6ffnung heraus \u00f6ffnen (<em>5. Lxf7+!<\/em>), den schwarzen K\u00f6nig ein   wenig besch\u00e4ftigt halten und sich einen Bauern sichern.   <\/p>\n<p>  Als sie dann in der rechten Diagrammstellung jedoch keine konkrete Gewinnfortsetzung mehr entdecken konnte, begn\u00fcgte sie sich lieber mit einem Remis und freute sich   diebisch \u00fcber den halben Punkt gegen einen so hoch eingestuften Gegner in einer Turnierpartie.     <\/p>\n<p>  Auch sie holte sich einen Sieg in der Abschlu\u00dfrunde und erreichte damit eine Punktlandung bei 50%, 4&frac12; Punkte bedeuteten Platz 21 f\u00fcr sie.  <\/p>\n<p>  Doch neben all den schachlichen Erfahrungen kam nat\u00fcrlich auch der Spa\u00df nicht zu kurz, sei es bei der gemeinsamen Partieanalyse mit befreundeten Schachspielern anderer Vereine oder   beim 4-Gewinnt-Turnier im Pausenraum.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2016\/10\/3295_20161004, vierGewinnt.jpg\">  <br \/><em>4-Gewinnt! Auch ein Strategie-Spiel. Aber nat\u00fcrlich ist Schach gr\u00f6\u00dfer...<\/em>  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2016\/10\/3294_20161004, spitzenbretter u14.jpg\">  <br \/><em>Hervorragende Spielbedingungen. Hier die Spitzenbretter der U14.<\/em>  <\/p>\n<p>  Die Turnierbedingungen waren wirklich vorbildlich. In der gro\u00dfen Hasselgrundhalle hatte jedes Brett einen Einzeltisch,   alle spielten auf Holzbrettern, zwischen den Tischreihen war wirklich viel Platz, der Zeitplan wurde   akkurat eingehalten und die <a href = \"http:\/\/yc.chess-open.net\/2016\/yc_yo_09.htm\" target = \"_blank\">Informationen im Internet<\/a> standen jeweils zeitnah zur Verf\u00fcgung.   <\/p>\n<p>  Nebenan gab es einen gro\u00dfen Mehrzweckraum mit ausreichend vielen Analysebrettern, einigen anderen Spielen, B\u00fcchern und freien Snacks und Getr\u00e4nken f\u00fcr die Kinder, besser geht es wirklich nicht!  <\/p>\n<p><p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2016\/10\/3289_20161004, hws und preistraeger.jpg\">  <br \/><em>Hans-Walter Schmitt - hier mit den Preistr\u00e4gern.<\/em>  <\/p>\n<p>  Ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n an Hans-Walter Schmitt und seinem gesamten Organisationsteam, im Turniersaal genauso wichtig   aber auch hinter den Kulissen und bei der Verpflegung! Das war ein richtig tolles Turnier und wir kommen bestimmt wieder! (J.G.)  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So wie der September aufh\u00f6rte, ging der Oktober schon wieder los. Vom 30. September bis zum 3. 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