{"id":3946,"date":"2010-08-15T19:30:35","date_gmt":"2010-08-15T19:30:35","guid":{"rendered":"20100815, 4erPokal.htm"},"modified":"2010-08-18T23:12:05","modified_gmt":"2010-08-18T23:12:05","slug":"Hessenpokal: Tragisches Aus gegen Gernsheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/?p=3946","title":{"rendered":"Hessenpokal: Tragisches Aus gegen Gernsheim"},"content":{"rendered":"<p>  Kurz vor dem Ziel ist Bad Homburg im  <a href = \"http:\/\/www.schachverband-hessen.de\/index.php?id=673\" target = \"_blank\">Hessischen 4er-Pokal<\/a>  doch im Halbfinale gescheitert.  Bei einem Sieg gegen den <a href = \"http:\/\/www.sk1980gernsheim.de\/\" target = \"_blank\">Verbandsligisten Gernsheim<\/a>  w\u00e4re man f\u00fcr den Deutschlandpokal qualifiziert gewesen, doch es hat nicht sollen sein.   <!--more-->  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2010\/08\/1056_20100815, 4erPokal.jpg\">  <br \/>  <em>Exzellente Spielbedingungen und viel Platz im Halbfinale beim SK Gernsheim. Bad Homburg spielte mit dem R\u00fccken zum Fenster.<\/em>  <\/p>\n<p>  Dabei fing alles sehr vielversprechend an. Mit der Aufstellung Ryhor Isserman, Ralf Dunsbach, Manfred Kroth und Ingo Hanemann hatte Bad Homburg  ein recht gutes Team zusammen, und nach gerade mal 2 Stunden Spielzeit schienen die Weichen auch schon gestellt.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2010\/08\/1057_20100815, hanemann-krinke.jpg\">  <br \/><em>Ingo Hanemann im Hintergrund mit Hut. Er spielte rasch und sicher auf Gewinn. Es sollte leider der einzige Sieg bleiben.<\/em>  <\/p>\n<p>  Ingo Hanemann hatte seinen Gegner am Damenfl\u00fcgel v\u00f6llig auseinandergenommen und  mit nur noch 5 Minuten auf der Uhr f\u00fcr die restlichen ca. 20 Z\u00fcge und einer grauenerregenden Stellung gab sein Gegner auf.  <\/p>\n<p>  An den anderen Brettern standen die Homburger klar besser, so dass sogar ein 4:0 im Bereich des m\u00f6glichen lag.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2010\/08\/1061_20100815, wenner-dunsbach.jpg\">  <br \/>  <em>Frank Wenner - Ralf Dunsbach kurz vor der folgenden Diagrammstellung.<\/em>  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2010\/08\/1202_20100815, wenner-dunsbach.jpg\" align = \"right\">  Dieses Idealergebnis machte zun\u00e4chst Ralf Dunsbach zunichte, indem er nach einem inkorrekten Figurenopfer seines Gegners den Angriff zun\u00e4chst abschlug,  dann aber in bereits gewonnnener Stellung unn\u00f6tig die Qualit\u00e4t opferte, was beinahe zwangsl\u00e4ufig in einem Dauerschach endete.  In der Vorausberechnung der Diagrammstellung hatte sich der Homburger mit Schwarz spielend zun\u00e4chst auf  <em>27. ... Dxd1<\/em> verlassen, bemerkte jedoch gerade noch rechtzeitig, dass danach <em>28. Dd6+<\/em> sogar f\u00fcr Weiss gewinnt.  Es blieb also nur <em> 27. ... Kg8<\/em>, um den Laden zusammenzuhalten, aber dann ist es halt sofort remis.  <\/p>\n<p>  Das tat dem Optimismus aber keinen Abbruch, konnten doch Ryhor Isserman und Manfred Kroth ihre besseren Stellungen zu Gewinnpositionen verdichten.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2010\/08\/1060_20100815, petersen-kroth.jpg\">  <br \/><em>Emery Peterson - Manfred Kroth (hinten): Zun\u00e4chst klare Gewinnstellung, dann leider ein grober Fehler gegen den zugegebenerma\u00dfen starken Gegner.<\/em>  <\/p>\n<p>  Nachdem allerdings Manfred Kroth durch einen unn\u00f6tigen Fehler durch eine Fesselung die Dame eingeb\u00fcsst hatte, musste Ryhor Isserman bereits gewinnen, um das Ausscheiden nach Wertung zu verhindern.  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2010\/08\/1058_20100815, isserman-mueller.jpg\">  <br \/><em>Isserman-M\u00fcller: Die entscheidende Partie um den Einzug ins Halbfinale. Ryhor Isserman (links) spielte engagiert und selbstlos auf Gewinn - leider ohne Erfolg.<\/em>  <\/p>\n<p>  In der Diagrammstellung (Foto) schien das auch nur eine Frage der Zeit zu sein, da nach <em> 1. Dxb6<\/em> der schwarze Damenfl\u00fcgel v\u00f6llig kollabiert.  In Zeitnot gew\u00e4hrte der Kurst\u00e4dter seinem Gegner jedoch Gegenchancen, die f\u00fcr ein Remis ausreichend waren.  <\/p>\n<p>  Da dieses Remis nur Gernsheim weitergebracht h\u00e4tte, spielte Ryhor selbstlos auf Gewinn, und es kam wie es in solchen F\u00e4llen meistens kommt: wer eine Remisstellung auf Gewinn spielt, verliert.  Damit war dann die 1&frac12;:2&frac12;-Niederlage f\u00fcr Bad Homburg besiegelt.  <\/p>\n<p>Insgesamt eine ungl\u00fcckliche Niederlage, wobei sich die Gernsheimer das Weiterkommen aber durch ihren unb\u00e4ndigen Kampfgeist und ihre St\u00e4rke in den entscheidenden Partiephasen v\u00f6llig verdient hatten.  <em>(Bericht: Ralf Dunsbach, Fotos: Ingo Hanemann)<\/em>        <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurz vor dem Ziel ist Bad Homburg im Hessischen 4er-Pokal doch im Halbfinale gescheitert. 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