{"id":3908,"date":"2009-03-08T08:12:55","date_gmt":"2009-03-08T08:12:55","guid":{"rendered":"20090308, mannschaft.htm"},"modified":"2009-08-21T18:40:04","modified_gmt":"2009-08-21T18:40:04","slug":"Hoher Sieg im Finale gegen Oberursel. Bad Homburg spielt in h\u00f6chster Hessischer Liga!","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/?p=3908","title":{"rendered":"Hoher Sieg im Finale gegen Oberursel. Bad Homburg spielt in h\u00f6chster Hessischer Liga!"},"content":{"rendered":"<p>  <b>1. Mannschaft, <a href = \"http:\/\/www.schachverband-hessen.de\/index.php?id=109\" target = \"_blank\">Verbandsliga S\u00fcd<\/a>: <\/b>  Mit einem hohen 7:1-Sieg \u00fcber den bisherigen Spitzenreiter aus Oberursel stellte der Schachklub Bad Homburg die   Weichen in Richtung Hessenliga und wurde Meister der Verbandsliga S\u00fcd. Bezeichnend f\u00fcr die Mannschaft unter   Mannschaftsf\u00fchrer Volker Novak war die durchweg hohe Einsatz- und Spielbereitschaft der gemeldeten Spieler,   so weit es die beruflichen und privaten Rahmenbedingungen zulie\u00dfen. Als Beispiel sei nur erw\u00e4hnt, dass  Jochen Ellrich zum letzten Spieltag extra auf eigene Kosten f\u00fcr einen Tag aus Bern angereist kam!   <!--more-->  <\/p>\n<p>  Zum Spielverlauf: Beide Teams traten in Top-Besetzung an und in den meisten F\u00e4llen griff auch die   spezifische Er\u00f6ffnungs-Vorbereitung der Heimmannschaft auf das Match. Nach zwei Stunden ergab sich folgendes Bild: Ingo   Hanemann schob mit erstaunlich schnellem Spiel seinen Gegner nach allen Regeln der Kunst zusammen und schien bereits  auf der Siegerstra\u00dfe. Volker Novak hatte gro\u00dfen Vorteil auf dem Brett und schon eine Qualit\u00e4t verschm\u00e4ht.   Und Ryhor Isserman hatte nach der anspruchslosen Er\u00f6ffnung seines Gegners mit Schwarz deutliche Vorteile angesammelt.   <\/p>\n<p>  Einzig bei Dirk Schneider lief die Vorbereitung ins Leere: Er war bis zum 18. Zug der Partie   <a href = \"http:\/\/www.365chess.com\/game.php?gid=2286227\" target = \"_blank\">Dlugy - Nickoloff<\/a> gefolgt, die ihrerseits  einer aus den WM-Matches Karpov - Kasparov bekannten Gr\u00fcnfeld-Variante folgten - allerdings ohne es zu wissen. So hatte er bereits &frac34; seiner Bedenkzeit verbraucht, aber dennoch hielten sich die Sorgen angesichts seiner Zeitnot-Routine in Grenzen.   Die restlichen Bretter sahen meist leicht besser f\u00fcr Bad Homburg aus, aber Konkretes war dort nicht in Sicht.   <\/p>\n<p>  Dann ein kleiner Schock: Ryhor Isserman verkombinierte sich am Spitzenbrett und verlor in gegnerischer Zeitnot ersatzlos die Qualit\u00e4t.   Gl\u00fccklicherweise konnte er von der Nervosit\u00e4t seines Gegners profitieren und rettete sich noch in ein Remis. Gleichzeitig   gewann Ingo Hanemann sicher, w\u00e4hrend Egon Biondic gegen die Festung seines Gegners kein Durchkommen sah und remisierte.   <\/p>\n<p>  Jochen Ellrich zeigte ein strategisches Lehrst\u00fcck: Er tauschte 3 Leichtfiguren ab, aber dominierte dann mit seinem unvertreibbaren   schwarzen Springer auf e4 den schwarzfeldrigen L\u00e4ufer von Wei\u00df. Mit dieser Quasi-Mehrfigur zelebrierte er dann einen unwiderstehlichen  K\u00f6nigsangriff und gewann sicher in der 4. Spielstunde. Da Volker Novak inzwischen mit 3 Mehrbauern ebenfalls auf die Aufgabe wartete,   stand es nach der Zeitkontrolle praktisch bereits 4:1.   <\/p>\n<p>  Eine rasche Bestandsaufnahme nach der Zeitnotphase brachte folgendes \u00fcberraschende Ergebnis:   Da alle anderen Bretter f\u00fcr Bad Homburg gewinnbringend waren, hatten es die Kurst\u00e4dter nicht n\u00f6tig,   auf Sicherheit zu spielen - das   zum Aufstieg mindestens n\u00f6tige Remis w\u00fcrde sich sicher irgendwo ergeben. Es kam aber wie viele da schon vermuteten:   Richard Kaiser verwertete seinen Vorteil sicher und erhielt spontanen Beifall der Kurst\u00e4dter,   denn das Saisonziel war in diesem Augenblick erreicht: Aufstieg in die Hessenliga!  <\/p>\n<p>  Am Ende gewannen auch noch Dirk Schneider in einem kniffligen Turmendspiel   und Walter Schmidt mit einem h\u00fcbschen Schlu\u00dfzug, aber das war   nur noch f\u00fcr die Statistik wichtig. \"War ein guter Tag\", wie Mannschaftsf\u00fchrer Volker Novak lakonisch bemerkte.   <\/p>\n<p>  Mit diesem tollen Erfolg spielt der Schachklub Bad Homburg   <a href = \"http:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de?p=4154\">erstmals seit 1978\/79<\/a> wieder in der h\u00f6chsten hessichen Spielklasse.   Allerdings wird es dort deutlich h\u00e4rter werden, wie auch der Gegner, der letztj\u00e4hrige Absteiger, andeutete.   Dennoch f\u00fchlt sich Bad Homburg daf\u00fcr ger\u00fcstet.     <\/p>\n<p>  <a  href = \"wp-content\/uploads\/2009\/03\/525_20090308, mannschaftsfoto gross.jpg\" target = \"_blank\">  <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/03\/526_20090308, mannschaftsfoto klein.jpg\">  <\/a>  <br \/>  <em>  Die Meistermannschaft vom letzten Spieltag (anklicken f\u00fcr Originalbild, vlnr): Ingo Hanemann, Egon Biondic,   Ryhor Isserman, Volker Novak,   <br \/>  Walter Schmidt, Jochen Ellrich, Dirk Schneider und Richard Kaiser. Es fehlen die   Ersatzspieler Manfred K\u00fchlmeyer (3x), Ramat Faqiry,  <br \/>  Wolfgang Hettler, Hellmuth Lebermann (je 2x)  Theo Fischer und Otto Reimer (je 1x).  <\/em>  <\/p>\n<p>    <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/03\/522_20090308, hanemann.jpg\">  <br \/>  <em>Ingo Hanemann mit stechenden Argumenten unterst\u00fctzt von Ludwig Kl\u00fcber stehend am Brett. Das Argument kam nicht  zum Einsatz,   <br \/>  dennoch gewann er am schnellsten. <\/em>  <\/p>\n<p>    <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/03\/523_20090308, isserman.jpg\">  <br \/>  <em>Ryhor Isserman war wie gewohnt ein k\u00e4mpferisches uns leistungsstarkes Spitzenbrett.   <br \/>  Mit 6&frac12; Punkten aus 8   Partien d\u00fcrfte er der Top-Spieler der Liga sein.<\/em>  <\/p>\n<p>      <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/03\/519_20090308, biondic.jpg\">  <br \/>  <em>Helmut Escher (Oberursel, links) gegen Egon Biondic. Die Partie blieb ohne gr\u00f6\u00dfere Ereignisse,   <br \/>  dennoch   ist das Schwarz-Remis gegen den Routinier kein Beinbruch.  <br \/>  Egon Biondic blieb w\u00e4hrend der Saison ohne Niederlage.<\/em>  <\/p>\n<p>    <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/03\/520_20090308, ellrich.jpg\">  <br \/>  <em>Jochen Ellrich hatte die weiteste Anreise und durchbrach problemlos die Festung seines Gegners.   Vielen Dank f\u00fcr den Einsatz!<\/em>  <\/p>\n<p>      <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/03\/527_20090308, novak.jpg\">  <br \/>  <em>Mannschaftsf\u00fchrer Volker Novak holte mit 7&frac12; Punkten aus 9 Partien die beste   <br \/>  Punktausbeute der Mannschaft   und trug so sehr ma\u00dfgeblich zum Gesamterfolg bei. <\/em>  <\/p>\n<p>      <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/03\/524_20090308, kaiser.jpg\">  <br \/>  <em>Richard Kaiser, ein K\u00e4mpfer, dessen Partien oft keiner richtig einsch\u00e4tzen kann,   <br \/>  holte am letzten Spieltag unter spontanem Beifall   den entscheidenden Punkt zum Aufstieg.   <\/em>  <\/p>\n<p>      <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/03\/529_20090308, schneider.jpg\">  <br \/>  <em>   Zeitnotspezialist Dirk Schneider hievte sich gegen Saisonende mit zwei Siegen deutlich ins Plus.   <br \/>  Und 18 Theoriez\u00fcge in 90 Minuten d\u00fcrfte auch ein Rekord sein...  <\/em>  <\/p>\n<p>      <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/03\/528_20090308, schmidt.jpg\">  <br \/>  <em>   Walter Schmidt (links) blieb es vorbehalten, mit einem h\u00fcbschen Schlu\u00dfzug die   Aufstiegs-Saison abzuschlie\u00dfen.   <br \/>  Nach 46. Dxe6 hatte G\u00fcnther Kuban genug gesehen und gab auf.   <\/em>  <\/p>\n<p>    <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/03\/530_20090308, spielbericht.jpg\">  <br \/>  <em>Zeugnis eines gro\u00dfen Sieges: Die original Spielberichtskarte. \u00dcbrigens sind das keine Fettflecken,   <br \/>  sondern Wassertropfen von Ingos Hut.  <\/em>  <\/p>\n<p>    <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/03\/521_20090308, feier.jpg\">  <br \/>  <em>Die Feierlichkeiten ...  <\/em>  <\/p>\n<p>          <b>2. Mannschaft, <a href = \"http:\/\/bezirk-frankfurt.schach-chroniken.net\/archiv\/20082009\/mk\/55bzo00.htm\" target = \"_blank\">Bezirksoberliga<\/a>: <\/b>  Um nichts ging es mehr sowohl f\u00fcr den Gastgeber Gie\u00dfen 3 als auch  f\u00fcr   die 2. Mannschaft aus Bad Homburg, und trotzdem suchte man die   schachliche Auseinandersetzung am Brett.  <br \/>  Schnell hatte G\u00fcnter Horny mit dem gegnerischen Mannschaftsf\u00fchrer   in einem Holl\u00e4nder remisiert und Paul Lenhart erzielte mit einem   Minusbauern, aber aktiver Stellung, nach etwa 15 Z\u00fcgen den Ausgleich   Nicht sehr viel sp\u00e4ter musste allerdings Hellmuth Lebermann die   \u00dcberlegenheit seines jugendlichen Gegners anerkennen, der in   in seinem Mittelgambit im Nachzug, mit dem er in der Vergangenheit   selbst gegen starke Gegner gepunktet hatte, \u00fcbel zugerichtet wurde.   <br \/>  Am Spitzenbrett hatte sich zwischenzeitlich Theo Fischer   druckvoll aufgebaut ohne einen signifikanten Vorteil zu   erzielen, worauf man sich auf Remis einigte. Dem folgte ein weiteres   Remis durch Ramat Faqiry, der ein Turmendsp\u00fciel gerade noch   halten konnte, nachdem er zuvor eine vielversprechende Stellung   verflachen lie\u00df.   <br \/>  Nachwuchsspieler Marco Rolf konnte nach langem   Kampf seine Partie am 8. Brett Remis halten und bewies, dass man in   Zukunft mit ihm rechnen kann.   <br \/>  Nachdem Adrian Cipca an Brett 7 in etwas   schlechterer Stellung dreifache Stellungswiederholung   reklamieren konnte, lag es an Otto Reimer das Unentschieden   f\u00fcr die Mannschaft zu erm\u00f6glichen. Dies gelang ihm mit sch\u00f6nem Spiel   nach etwa 5 Stunden Spielzeit zur allseitigen Zufriedenheit.  <\/p>\n<p>  Die Mannschaft belegt in der Schlussabrechnung den 5. Platz.   <\/p>\n<p>  <b>3. Mannschaft, <a href = \"http:\/\/bezirk-frankfurt.schach-chroniken.net\/archiv\/20082009\/mk\/55bzk00.htm\" target = \"_blank\">Bezirksklasse<\/a>: <\/b>  Die dritte Mannschaft hat ihre Saison mit einem dritten Tabellenplatz bereits beendet.   <\/p>\n<p>  <b>4. Mannschaft, <a href = \"http:\/\/bezirk-frankfurt.schach-chroniken.net\/archiv\/20082009\/mk\/55krl00.htm\" target = \"_blank\">Kreisliga<\/a>: <\/b>  Die vierte Mannschaft hat ihre Saison bereits beendet und belegt einen Nichtabstiegsplatz.        <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Mannschaft, Verbandsliga S\u00fcd: Mit einem hohen 7:1-Sieg \u00fcber den bisherigen Spitzenreiter aus Oberursel stellte der Schachklub Bad Homburg die Weichen in Richtung Hessenliga und wurde Meister der Verbandsliga S\u00fcd. 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