{"id":3857,"date":"2009-11-20T14:10:55","date_gmt":"2009-11-20T14:10:55","guid":{"rendered":"20091120, meister.htm"},"modified":"2009-11-21T17:59:52","modified_gmt":"2009-11-21T17:59:52","slug":"Dramen in der Vereinsmeisterschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de\/?p=3857","title":{"rendered":"Dramen in der Vereinsmeisterschaft"},"content":{"rendered":"<p>  Nichts ist schwerer, als eine gewonnene Partie zu gewinnen! Dieser Aphorismus bewahrheitete sich wieder einmal  an diesem Freitag, der ganz im Zeichen der <a href = \"http:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de?p=3778\">Vereinsmeisterschaft<\/a>  stand.   <!--more-->  <\/p>\n<p>  Zun\u00e4chst schien Adrian Cipca klar auf der Siegerstra\u00dfe gegen Ulrich Neuhoff. Aber letzterer k\u00e4mpfte und erfuhr  ausgleichende Gerechtigkeit f\u00fcr seine ungl\u00fcckliche Niederlage gegen Wilfrid Vogel der 3. Runde. Adrian Cipca verlor den Faden,  immer mehr Bauern und am Ende die Partie!  <\/p>\n<p>  Der Tag war aber am schw\u00e4rzesten f\u00fcr Manfred Kroth, der gleich zweimal gegen Richard Kaiser antrat. Zun\u00e4chst die 15-Minuten-Entscheidungspartie  aus dem <a href = \"http:\/\/www.schachklub-bad-homburg.de?p=3780\">Viertelfinale des Pokals<\/a>, der er aus urspr\u00fcnglich besserer Stellung heraus nach Zeit verlor.  Dann gleich noch die Vereinsmeisterschaft - hier geriet er rasch ins Hintertreffen wurde von Richard Kaiser ausgespielt.  <\/p>\n<p>  Die Siege von Frank Hoffmann  und Walter Schmidt waren zwar nicht von vorne herein klar, aber am Ende sicher. Wolfram Schneider und Matthias Siegmann trennten sich remis. Die spannendsten Partien lieferten sich aber  Oliver Annen gegen Rainer Berg und Otto Reimer gegen Paul Lenhart:  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/11\/749_20091120, annen.jpg\">  &nbsp;  <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/11\/747_20091120, annen-berg1.jpg\">  &nbsp;  <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/11\/748_20091120, annen-berg2.jpg\">  <br \/>  <em>Oliver Annen (Wei\u00df) legte los wie die Feuerwehr, opferte einen Turm und brachte den K\u00f6nig von Rainer Berg in schwere Verlegenheit. Das Matt schien nur noch eine Frage der Zeit,  aber es kam zu obigem Endspiel, das nicht einfach ist. In der ersten Diagrammstellung ist auch das nach der Partie vorgeschlagene <\/em>1. Kg3<em> wegen <\/em>1. ... Ta4 2. a6 c4!<em> nicht klar, bot aber wohl die besten  praktischen Chancen.  <br \/>  Oliver Annen entschied sich aber f\u00fcr das mathematisch sauberste <\/em>1. Txb4<em> und landete nach einem Bauernrennen im zweiten Diagramm. Hier h\u00e4tte einzig der Zug <\/em>Dd5!!<em> gewonnen - die Stellung ist  ein <a href = \"http:\/\/chessok.com\/?page_id=361&fen=Q7\/3k4\/3P4\/8\/8\/8\/6PK\/1q6 w - - 0 1\" target = \"_blank\">Matt in 91 Z\u00fcgen<\/a>! In der Praxis verlor Oliver den <\/em>Bd6<em> und kam nicht \u00fcber ein Remis hinaus.  <\/em>  <\/p>\n<p>  <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/07\/646_20090710, lenhart.jpg\" height = \"174\">  &nbsp;  <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/11\/750_20091120, reimer-lenhart1.jpg\">  &nbsp;  <img src = \"wp-content\/uploads\/2009\/11\/751_20091120, reimer-lenhart2.jpg\">  <br \/>  <em>Turnierleiter Paul Lenhart opferte gegen Otto Reimer bereits im 6. Zug eine Figur: <\/em>6. ... exd5 7. exf6 Dxf6?!<em>. Er bekam daf\u00fcr eine Bauernwalze, die zwar bedrohlich wirkte, aber tats\u00e4chlich nicht so recht ins Rollen kam.  Die Diagrammstellung rechts stammt aus dem Partiefinale und ist schon unklar. Tats\u00e4chlich verlor Paul Lenhart dieses Endspiel noch.  <\/em>  <\/p>\n<p>  Mit Spannung wird jetzt am 4. Dezember die Spitzenpartie zwischen Egon Merkle und Hellmuth Lebermann erwartet. Es zeichnet sich in jedem Fall aber noch ein enorm enges Finale in den 3 verbleibenden Runden ab.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nichts ist schwerer, als eine gewonnene Partie zu gewinnen! 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